Kirika -
15.06.07 16:36
Es steht groß in der Zeitung auf Seite 1:
"Alte Frau von Jugendlichen zusammengeschlagen und ausgeraubt."
Darunter: "Zeugen dringend gesucht."
Obwohl diese Tat in einer belebten Einkaufsstraße geschah, meldet sich niemand.
Täglich häufen sich solche Taten, bei der zwar Passanten anwesend waren - doch später keiner etwas gesehen oder gehört haben will.
Weshalb jedoch ist dieses Verhalten, lieber wegzusehen als einzugreifen, so stark in unserer Gesellschaft verbreitet?
Auf die G

Wichtiges Thema aufgefasst und gut erklärt. Vielleicht werden ja einige zum Nachdenken angeregt.
Danke
War das diesjährige ZK-Thema (hoffe ich gebe damit nicht die Aufgaben weiter^^).
Allerdings hätte ich vielleicht auch noch auf die "verbale Gewalt" eingehen sollen - Stichpunkt Mobbing/Rassismus etc.
Von "Ich hatte Angst" glecih auf Desinteresse zu schließen? Naja, auf jeden Fall ein wichtiges Thema.
Anstatt ncihts tun hart zu bestrafen sollte das tun "Subventioniert" werden oder so. Aber um das Handy zu zücken und einen Notruf abzusenden sollte schon jeder genug Zeit haben.
Ich würde noch einen weiteren Punkt hinzufügen:
- Angst vor Strafe
Wenn ein Täter sich nur durch Anwendung körperlicher Gewalt von seinem Opfer abbringen lässt und man am Ende von einem Gericht zur Zahlung eines Schmerzensgeldes verurteilt wird....das prägt.
Das ist wirklich passiert? Manchmal verwundert mich die Rechtsprechung in diesem Land wirklich...
Ist wirklich passiert.
Ist schon ein paar Jährchen her.
Ich war mit einem Freund in Köln unterwegs, als er mitbekam, wie 2 Typen einen auf dem Boden liegenden jungen Mann zusammen traten.
Erst hat mein Freund auf die Typen eingeredet, half nix.
Also ist er dazwischen.
Dem ersten der Beiden eins auf die Nase gegeben und der Zweite gab Fersengeld.
Resultat:
Der Kerl hatte ein gebrochenes Nasenbein -> Anklage wegen Körperverletzung / Schmerzensgeld -> verurteilt zu 800 DM Schmerzensgeld und irgendwas zu Bewährung
Nettes Bild