Flickr zieht den Zorn der Nutzer auf sich. Dass der Bilderdienst für Deutsche vermeintlich brisante Bilder sperrt, ruft eine Anti-Zensur-Bewegung auf den Plan. Doch auch deren Aktionen werden jetzt unterdrückt. Lektionen aus einem Web-2.0-Desaster. (spiegel.de)
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Juristen vermuten als wahren Hintergrund des Zwangs-Filters die deutsche Rechtssprechung in Sachen Foren-Haftung (mehr...). Betreiber von Internetseiten haften für unrechtmäßige Äußerungen Dritter nicht, wenn sie sogenannte "Prüfpflichten" erfüllt haben. Was als erfüllte Prüfpflicht durchgeht, entscheiden deutsche Gerichte von Fall zu Fall unterschiedlich: Beleidigungen Dritter muss ein Anbieter erst nach Kenntnisnahme löschen, urteile Anfang Juni das Landgericht Berlin (mehr...). Hingegen hatte Ende April das Landgericht Hamburg in einem anderen Fall eine Forenhaftung auch ohne Kenntnis gesehen - was von Forenbetreibern faktisch eine Vorab-Prüfung von Beitragen verlangt.
Flickr kann das echt egal sein. Die Web-2.0-Süchtigen bleiben ja doch bei Flickr. Punkt.
außerdem wenn all die tausende sich gegen die China ähnlichen Gesetze und Entmündigungstendenzen wehren täten, dann wäre es besser als hier sein Pulver zu verschießen.
solange die Leute nicht gehen, kann flickr machen was es will...
hier sind ja auch noch die tollen flickr Bilder zu bewundern..schade irgendwie
lg
Sagen wir es mal so: das zu Anfang jeder Web-Neuentwicklung - um mal die Wörtchen Innovation und Revolution zu vermeiden - vorhandene anarchische Potential wird früher oder später den Web-Diensten schon ausgetrieben.
Bei YouTube ist es ähnlich. YouTube war übertragen besehen die größte öffentlich einsehbare P2P-Tauschbörse der Welt.
Andererseits muß das nicht nur Nachteile haben. Unzufriedenheit war schon stets eine Quelle von Revolutionen und Innovationen.
Mal sehen, wie es weitergeht.
Hier unter Update Zensur bei Flickr sehr geil die E-Mail von Herrn Zorn an Yahoo.
@ptchom
Deutschlands Gesetzgebung ist seit jeher Unternehmensschädlich.