blackfox -
19.09.07 19:18
14 Monate Haft so lautet das Urteil gegen einen der Demonstranten des G-8-Gipfels im Juni. Es ist im Zusammenhang mit den Krawallen in Rostock das bislang höchste Urteil, das gefällt wurde. Der 35-jährige hatte während einer Demonstration einen Stein in Richtung von Polizisten geworfen.
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Bei der Strafzumessung wurde berücksichtigt, dass der Mann einschlägig vorbestraft ist.
Da müsste man im Detail wissen, was da schon vorher war. Normalerweise bekommt man beim ersten Mal eine Geldstrafe, beim zweiten mal Bewährung und beim dritten Mal Knast.
Trotzdem ist das natürlich ein hartes Urteil dafür, dass man einen Stein ohne Effekt wirft. Hier geht es wahrscheinlich um Landfriedensbruch, also der Widerstand gegen das Gewaltmonopol des Staates (hier: Polizei).
Ich dachte nur verdeckte Polizisten hätten Steine geworfen und gerufen Los - auf die Bullen!...