azadi -
17.10.07 11:08
In einem Artikel der Zeitung Il Giornale wurden tunesische Fischer, die am 8. August 44 MigrantInnen unter ihnen Schwangere, Minderjährige und Asylsuchende - aus Seenot gerettet hatten, als Menschenhändler bezeichnet.
Der deutschen Öffentlichkeit, die aufgrund des ebenfalls in Agrigento laufenden Prozesses wegen Beihilfe zur illegalen Einreise gegen die CAP ANAMUR auf den jetzigen Fall aufmerksam geworden ist, soll vermittelt werden, Die tunesischen Fischer hätten versucht, die Blockade der italienischen Einheiten zu durchbrechen.
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Tastsächlich ist das Ganze deutlich anders gelaufen, als es das ?Giornale? und der ?Spiegel? berichteten. Die Wahrheit kommt langsam durch die Entscheidungen der Gerichte in Palermo (?) und Agrigento ans Licht, durch deren Beschlüsse die Fischer nach wochenlanger Inhaftierung schließlich frei kamen. Nun hat der Staatsanwalt ? und nicht die vorsitzende Richterin, wie ?Il Giornale? behauptete ? einen weiteren Tatbestand gegen die Angeklagten vorgebracht.
wie so oft...