blackfox -
04.05.08 12:12
Berlin prescht voran, Hamburg folgt, und auch in Bayern gibt es eine interne Anweisung: Künftig sollen möglichst wenig Schüler die Klasse wiederholen. Die Lehrer werden immer fantasievoller, um positive Aspekte in schlechten Klassenarbeiten zu finden. Selbst Oberstufenschüler bekommen Extrapunkte für eine schöne Schrift.
Viele Lehrer an Gymnasien beschönigen die Leistung ihrer Schüler, um keinen Ärger zu bekommen. Sie tricksen, drehen und schummeln. Lehrer, die nicht mitmachen, werden zum Teil massiv unter Druck gesetzt.
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Ob Lügen, die Kids weiterbringen wird, ist fraglich. Besser ist es, die Defizite aufzuzeigen, damit man sie angehen kann.
...viele eine Frage nicht gut beantworten können, gibt sie weniger Punkte darauf oder streicht sie ganz weg ungerecht für die, die viel Zeit dafür verwendet haben. Die Grenzen zwischen den Noten zieht sie so, dass der Durchschnitt dem Chef gefällt. Besonders findig sei sie in Sachen Extrapunkten geworden. Inzwischen gebe sie auch Oberstufenschülern Punkte für schöne Schrift. Aufgaben
Na wenn ich das so sehe, dann wundert mich gar nix mehr. Fleissige Schüler, die dann später auch im beruf motiviert sind, die werden praktisch bestraft. Und die, die immer nur am feiern sind, sich nie vorbereiten, ja die werden durchgeschleust ohne sich anzustrengen.
Es ist doch schon heute teilweise schwer für Unternehmen qualifizierte Arbeiter zu bekommen, wie soll das in 10 jahren aussehen.
EInstellungsgespräch: Jaaaa, ich weiß zwar nix, ausser schön schreiben.
Ich frag mich da, wozu das gut sein soll? Im Beruf werden auch später Leistungen erwartet (wir leben nun mal in einer leistungsorientieren Gesellschaft), da kann ich auch nicht sagen ich drehe Däumchen, weil ich das andere nicht kann/will etc.