2

YiGGs

Neue weibliche Kultur des Gebens und Teilens jenseits von Zahlemann & Söhne

Avatar von libidopter libidopter - 25.09.08 07:02
Neue weibliche Kultur des Gebens und Teilens jenseits von Zahlemann & Söhne


libidopter.twoday.net


Ich will einmal in diesem Artikel hier nochmals zusammenfassen, was die entscheidende Botschaft dieses elektronischen Magazins 'Eine Welt so ganz ohne Geld' sein soll:


✪ Der Welt könnte, bedenkt man sich's genau, wirklich nichts besseres passieren, als daß endlich mit dem Geld aufgeräumt würde, und nach einem gewissen, systematisch noch auszuarbeitendem wirtschaftlichem Schlüssel alle Dinge kostenlos an die Menschen abgegeben würden. Daß man dann natürlich auch umsonst seine Schaffens- und Arbeitskraft zur Verfügung stellen wird, versteht sich dabei ganz von selbst.


Die Moral des Bezahlenmüssens


(eine Glosse aus der Wirtschaftsbeilage der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 23.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)


Der gegenwärtig sich abspielende Wirtschaftsklamauk spricht für sich genommen in manch einer Hinsicht vom Umbruch der Moral.


Hinterher schlau geworden, sucht man jetzt nach den Schuldigen für das, was da geschehen ist. Einer, der in der Öffentlichkeit in dieser Angelegenheit am Poltern war, ist der amerikanische Großinvestor Carl Icahn. Laut seinen Reden hat schlicht und einfach die Borniertheit der führenden Kräfte der Unternehmen an allem schuld.


Es dürften sich aber noch weitere Gründe dahinter verbergen. Einer derer ist natürlich die Politik. So setzt man denn jetzt den ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten Bill Clinton auf die Anklagebank, sowie auch den ehemaligen Chef der Zentralbank des Landes Alan Greenspan, der dessen Idealen durch eine Politik des billigen Zinses den entscheidenden Kick gegeben hatte.


Clintons idealistische Idee, allen, auch denen, die nicht zahlungskräftig sind, ein Eigenheim zu garantieren, begeisterte natürlich das gewöhnliche Volk. Noch viel mehr befeuerte diese jedoch die Habsucht bei den Geschäften von Bankiers, die sich als Meister im Spekulieren profilierten.


Auf jeden Fall trifft auch wieder hier die alte Redensart zu, die besagt, daß man für Dummheit ein Bußgeld zu zahlen hat. Nur der Preis ist hier ein unverhältnismäßig hoher. Obgleich auf der Staatsebene von einer Rechnung von hunderten von Milliarden Euro die Rede ist, trifft es diejenigen der privaten Bürger, die in die Schuldenfalle gelockt wurden, jedoch am härtesten.


Bei uns in Finnland hingegen sieht es derzeit danach aus, als dürfte man damit, daß man seine Rechnungen nicht bezahlt hat und es zu einer Zwangsverpfändung des Eigentums kommt, ganz im Trend liegen. So zumindest kommt es einem vor, wenn man den Tratsch der Abendblätter mitverfolgt, wo angehende heimische Stars miteinander um die Wette von ihren unbezahlten Rechnungen berichten und von der Anzahl ihrer anhängigen Zwangsvollstreckungen. Derartige verquere Botschaften könnten sehr gut die Zahlungsmoral auch noch der anderen zerbröseln.


Zum Schutze derjenigen, die einen Verbraucherkredit aufnehmen, bastelt man gerade zur Zeit an einer Reumütigkeitsregelung. Danach wird jemand, der sich zu einer Zahlung verpflichtet hat, im Laufe von zwei Wochen ohne eine Begründung einen Kreditvertrag auflösen können, sollte er oder sie im nachhinein das Geschäft bereuen. Jedoch dürfte die Reumütigkeit zumindest in diesen Zeiten nicht gerade als die bekannteste menschlicher Anwandlungen gelten.


VELI-PEKKA ANTILA


Heather Mills fährt für die Kinder der Bronx vegetarische Speisehappen auf


(ein Bericht zum Neuesten Zeitgeschehen der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 22.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)


Helsinki, STT
Die Ex-Frau von Paul McCartney Heather Mills stiftet 650'000 Euro für die Verköstigung der Kinder in New Yorks Bronx. Im Angebot stehen hauptsächlich auf pflanzlicher Basis hergestellte Hamburger, berichtet die Zeitung Daily Mirror.


Mills, 40, hofft, daß ihre Schenkung ausreicht, um 2'800 Kinder drei Jahre lang durchzufüttern.


- Ich möchte hier helfen, damit diese Kinder genauso viel zu essen bekommen, wie alle anderen auch, begründet sie ihre Schenkung.


Die Kinder der Bronx kennen ihren weiblichen Wohltäter gar nicht. Ein Reporter der New York Daily News war mit einem Bild von Heather Mills in der Bronx herumgegangen. Nicht ein einziger von denen, die das Bild sahen, konnte sagen, wer da posiert.


Finnen essen genauso viel Fleisch wie in den 1960er Jahren


(ein Bericht aus den Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 24.9.2008, übersetzt aus dem Finnischen)


Helsinki, STT


Die heute weit verbreitete Verköstigung mit pflanzlicher Nahrung hat den Fleischkonsum der Finnen nicht eindämmen können, geht aus einer Verbraucherstudie der Statistischen Zentralstelle [Finnlands] hervor. Danach kauften Finnen genauso viel Fleisch ein wie vor 40 Jahren, jedoch in verschiedenerlei anderer Form. Besonders Frauen und Jugendliche wären dazu übergegangen, mehr Geflügelfleisch anstelle von Schweine- und Rindfleisch zu verzehren. Die Wurstsorten des kalten Buffets wiederum hätten sich nach den 1960ern mit teureren Ganzfleischschnitten abgetauscht.


Gemäß den Forschern der Studie tue dies Kunde von einem Anstieg des Lebensstandards, einer Verbreiterung der Warensortimente und von der Zunahme des Gesundheitsbewußtseins im Volk.


In der Studie wurde verglichen, wie sich die Konsumgewohnheiten der Finnen innerhalb den Jahren 1966-2006 verändert haben.


In den letzten Jahren hat insbesondere der Konsum von Pasta-Gerichten, Suppen und fertigen Mahlzeiten zugenommen. Fertiggerichte würden meistenteils in Haushalten von Menschen mittleren Alters und von Alleinstehenden verspeist, am wenigsten häufig in Familien mit Kindern.

Kommentare: (0)

atom-feed icon

Letzte YiGGs von

  • Profil von SGZ5209 besuchen
  • Profil von libidopter besuchen