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Entstehung des Patriarchats: Prolog und Übersicht - Rette sich, wer kann!

Avatar von hannelore hannelore - 21.10.08 22:56
Artikelserie: Wo und wie das Patriarchat begann und warum es sich bis heute halten konnte.

Kommentare: (6)

  • von Apache - 21.10.08 23:00
    siehe auch Artikel

  • von yiggamouse - 22.10.08 21:17
    Und wir schaffen wir das jetzt wieder aus der Welt?

  • von yiggamouse - 22.10.08 21:18
    Und wir schaffen wir das jetzt wieder aus der Welt?

  • von hannelore - 23.10.08 15:45
    @yiggamouse, allein, dass es dir und anderen bewusst wird, tut seine Wirkung. Jedesmal wenn du in eine Situation kommst, wo diese alten Muster wiederholt werden, merkst du es und handelst etwas anders. Vielleicht teilst du es jemandem mit "Guck mal hier, was mir passiert ist", oder was auch immer. Dadurch können alte Muster abgelegt werden.


    Genauso wie bei einer blöden Angewohnheit (mit dem Fuß wippen, ein Mode-Wort ständig verwenden, 'ähm' sagen usw.), die du dir abgewöhnen willst. Du musst dir zuerst darüber bewusst werden, dass du das tust. Insofern ist das Patriarchat nichts als eine blöde Angewohnheit denn, die Umstände haben sich ja geändert. Wir würden bei vielem nicht so handeln, wenn uns das klar wäre.

  • von yiggamouse - 23.10.08 17:40
    @hannelore : Ich hab noch einen anderen Ansatz: ich bin ohne Vater aufgewachsen und das ist eine ziemlich gute Basis für eine gewisse Immunität gegen die pariarchale Herrschaftsform (man kann in so einer Konstellation auch keine intensive Beziehung zum Privateigentum entwickeln - mangels desselben ).


    Versuche jetzt, ein wenig von meinem persönlichen patriarchalen Mangel an die eigenen Kinder weiter zu geben und trotzdem Papa zu sein. Sehr pragmatisch - mal sehen...

  • von hannelore - 23.10.08 19:36
    @yiggamouse, ohne Vater aufzuwachsen kann weniger Zwang in der Kindheit bedeuten, ein Vorteil. Aber da sind ja, unter vielem anderen, die Schule (ich nehme an, die hast eine besucht) und die Kirche. Der christliche Geist wirkt, auch wenn du keiner Kirche angehörst oder dich davon distanzierst.


    Da sind Gesetze, Hierarchien und das Finanzwesen - mit allem musst du umgehen und dich darin einordnen. Selbst als Obdachloser entkommst du patriarchalen Strukturen nicht ganz.


    Wenn dir nicht bewusst ist, was in der Gesellschaft patriarchal und was natürlich ist, gibst du dieses "Nicht-Unterscheiden" an deine Kinder weiter.


    Schaffst du es und die anderen Bezugspersonen deiner Kinder, keinen Gehorsam von ihnen zu verlangen? Da fängt's an - und ich habe keine Lösung...


    Der persönliche Vater macht kein Patriarchat, das ist viel viel komplexer. Die meisten Menschen haben keine Ahnung, was Patriarchat bedeutet. Deshalb schreibe ich ja die Serie darüber


    Ich lade dich ein, sie zu verfolgen, um deiner Kinder willen.

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