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TV-Kritik: "Mogadischu" – zwischen Angst und Faszination - welt.de

Avatar von buck_info_de buck_info_de - 01.12.08 09:35
Die Entführung der Lufthansa-Maschine "Landshut" im Jahr 1977 gehört zu den einschneidenden Ereignissen der RAF-Zeit. Maurice Philip Remy gelingt mit seinem Film "Mogadischu" im Ersten eine grandiose Erzählung zwischen Opfersicht und der Politik im Kaltem Krieg. Ein beklemmend realistisches Drama.

Kommentare: (1)

  • von buck_info_de - 01.12.08 09:36
    Ein großes Lob für diesen perfekt gemachten Film. Wirklich beklemmend realistisch! Der Aufwand, den Film in einem Flugzeug gleichen Typs in Marokko abzudrehen, hat sich gelohnt. Man hat das Gefühl, der Film sei live gedreht worden. Überzeugend sind auch die Schauspieler, sowohl Hauptdarsteller, als auch ausnahmslos die Passagiere. Alles in allem sehr bewegend.


    Der Film bewirkte großen Respekt vor den Geiseln, der Besatzung, der GSG-9 mit ihrem Kommandeur Ulrich Wegener sowie nicht zuletzt Helmut Schmidt!


    Leider hat Anne Will ihre anschließende Talkshow mit einer Geschmacklosigkeit beendet, die nicht zu überbieten ist. Sie bezeichnete die anschließend folgende Doku-Sendung über Mogadischu eine "wunderschöne Dokumentation" und wünschte den Zuschauern "viel Spaß und eine gute Unterhaltung". Das war nach dem erschütternden Drama wie ein Schlag ins Gesicht.

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