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YiGGs

Amerikanerin schnitt Frau Baby aus dem Leib

Avatar von fictiveone fictiveone - 10.06.09 07:29
Grausige Bluttat in den USA: Im Bundesstaat Oregon ist eine schwangere Frau mit aufgeschlitztem Bauch aufgefunden worden. Als tatverdächtig gilt eine 27-Jährige. Sie hatte versucht, das Baby als ihr eigenes auszugeben.

Kommentare: (8)

  • von baynado - 10.06.09 09:36
    Das ist einfach unglaublich schrecklich. Was wird nur aus der Menscheit? Mir wird gerade übel.

  • von Usul - 10.06.09 23:25
    Stimmt. Weil es EINEN solchen Vorfall gab, ist die Menschheit gleich am Arsch. Vielleicht gibt es auch ein Dutzend davon, ändert nichts, es ist irrelevant. Gestern beim Rumswitchen im TV war es der Aufmacher einer "Nachrichtensendung", man brauchte gar nicht auf das Logo achten, war eh klar - RTL2.


    Ich will damit das geschehene nicht abwerten, aber es ist für geschätzt 99,999999% der Weltbevölkerung völlig ohne Belang. Da gibt es bedeutend wichtigere Dinge, die viel mehr Menschen betreffen. Das es grausame, durchgeknallte Menschen auf der Welt gibt, dass weiß ich selber, da brauch ich keine News für.


    Also, wenn es einen nicht betrifft und einem auch nichts neues erzählt, was bleibt dann noch? Voyeurismus und der Kitzel des Grusels. Ich verabscheue solchen sensationssuchenden Journalismus.

  • von Apache - 11.06.09 00:08
    Dein erster Satz passt nicht so richtig zu deinem Schlusssatz @usul finde ich, denn genau dieser Journalismus ist dafür verantwortlich, dass der Vorfall plötzlich für 99,irgendwas (maßlose Übertreibung, ich weiß) der Weltbevölkerung relevant ist und das sich die armen Geschöpfe mit der psychischen Bewältigung (siehe auch den armen @baynado der ist schon ganz fertig) einer Wahnsinnstat beschäftigen müssen. Viele fragen sich wahrscheinlich, gehöre ich auch dieser Rasse an und wäre ich eventuell auch zu solchen oder ähnlichen Taten fähig? In diesem Fall ist das vielleicht nicht so ausgeprägt, als z.B. bei für Außenstehende unbegründet erscheineden Amokläufen.


    Stimme sonst mit dir überein, eigentlich wäre diese Wahnsinnstat für mich und vermutlich auch für die meisten anderen Menschen ein unbedeutender, grausamer Einzelfall und es gibt wichtigere Dinge auf dieser Welt, wenn nicht dieser Journalismus wäre. Dieser verunsichert mich schon einigermaßen, denn weshalb hat er so großen Erfolg?
    Ist vielleicht doch schon die ganze Menschheit am Arsch, oder zumindest knapp dran? Wenn nicht, wie kannst du dir dann den Erfolg dieses Journalismus erklären?

  • von Usul - 11.06.09 09:20
    @Apache


    Verstehe nicht, was bei meinem Beitrag da nicht zusammenpasst. Ich verstehe eher deine Argument nicht, warum etwas relevant wird, weil sich die Menschen damit beschäftigen (müssen), wenn sie davon erfahren. Das ist doch eine Art selbstinduzierte Relevanz. Das ist zwar richtig, aber kein Argument für Relevanz.


    Und warum das so erfolgreich ist? Naja, es spricht halt niedere Instinkte an. Ein leichter Grusel bei der Vorstellung, und das schöne Gefühl zu wissen, dass man besser ist.

  • von baynado - 11.06.09 18:04
    @Usul Du bist herzlos. Ab wie viel toten ist denn etwas relevant für Dich? Es ist die Art und Weise wie dieser Mord geschehen ist, der elevanz erzegt. Im angesicht Deiner geschmacklosen Abwertung wird mir noch schlechter.






    Ich will damit das geschehene nicht abwerten, aber es ist für geschätzt 99,999999% der Weltbevölkerung völlig ohne Belang.



    Woher weißt Du das?

  • von Usul - 11.06.09 20:12
    @baynado


    Das hat nichts mit herzlos zu tun. Ich wette, es gibt noch mindestens ein Dutzend ähnlicher Vorfälle in letzter Zeit, die schlicht nicht weltweit breitgetreten wurden. Kann ich natürlich nicht beweisen. Ich kann mir nur nicht das ganze Leid der Welt zu Herzen nehmen, das verkraftet niemand. Wenn es einen News-Ticker gäbe, der alle Grausamkeiten der Welt aufzählen würde, würdest du ihn lesen? Wenn nein, warum liest und beachtest du dann punktuelle Auszüge wie diesen hier? Sind die anderen, unbekannten weniger wert, weniger schlimm?


    Berichte über Tote sind dann für mich relevant, wenn sich ein Schema, ein System zeigt, womöglich etwas, was man ändern kann. Ein unglücklicher Todesfall kann immer passieren, auch das Menschen durchknallen und anderen solche Grausamkeiten antun, kann immer passieren. Relevant ist es deswegen nicht, zumindest nicht für die ganze Welt. Relevant wird es z. B., wenn sich eine Häufung zeigt, die auf eine Ursache hinweist, die man bekämpfen kann, Drogen z. B., Schwächen von sozialen Systemen und dergleichen.


    Oder nochmal anders aufgezogen: Wenn so etwas im unmittelbaren Umkreis, womöglich Bekanntenkreis vorkommt, dann ist es für mich relevant. Hätte ich es verhindern können? Gab es Anzeichen dafür? Hat man vielleicht nur eine minimale Teilschuld, eine ganz winzige? Bei einer Geschichte aus Amerika kann ich mir sicher sagen: Nein. Also nicht relevant für mich. Wie wahrscheinlich auch die weiteren 30 Grausamkeiten, die (geschätzt) weltweit begangen wurden, als ich diese Zeilen hier schrieb. Nicht relevant. Tragisch, aber nicht relevant.



    Ich will damit das geschehene nicht abwerten, aber es ist für geschätzt 99,999999% der Weltbevölkerung völlig ohne Belang.


    Woher weißt Du das?



    Ich habe es geschätzt. Steht doch da.


    Du kannst dich auch gern mal fragen: Was wäre passiert, wenn du diese Nachricht nicht gelesen hättest? Hätte das dein Weltbild geändert, wäre die Welt für dich dann besser, zumindest in deiner Vorstellung? Werden jetzt weniger solche Dinge passieren, weil darüber berichtet wird? Das glaube ich nicht. Wenn du es glaubst, kann ich auch die Behauptung aufstellen, dass durch den Bericht erst Nachahmungstäter auf Gedanken gebracht werden ...

  • von Traveltalker - 11.06.09 23:23
    @usul: schon seltsam, dass du dich ausgerechnet auf einer seite rumtreibst, die von sensationssuchenden Journalismus lebt und wo du sogar aktiv diesen sensationssuchenden Journalismus unterstützt, indem Du hier selbst nicht weniger sensationssuchenden Nachrichten verbreitest. Ziemlich doppelte Moral.

  • von Usul - 11.06.09 23:38
    @Traveltalker


    Falsch. Ich war früher hier bedeutend aktiver, als hier noch interessante Inhalte dominierten und Boulevard, Bild-Zeitung und Konsorten nur eine Randerscheinung war. Das hat sich geändert, entsprechend ist mein "Einsatz" hier massiv zurückgegangen. Meistens schau ich nur noch mal schnell durch die Kommentare und schreib ein bisschen. Nachrichten einstellen ist die absolute Ausnahme geworden, yiggen auch sehr reduziert.


    Ich dachte eigentlich, Ziel von Yigg war eben KEIN sensationssuchender Journalismus, sondern interessante, relevante Nachrichten zu finden und nach oben zu spülen. Sollte das nicht (mehr) der Fall sein, dann hast du Recht, dann bin ich hier in der Tat fehl am Platz.

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