von dr.brain -
23.06.09 10:31
Leider reichlich oberflächlich der Artikel. Tauss war jahrelang medienpolitischer Sprecher der SPD und hat sich u.a. auch seit Jahren mit Kinderpornographie (im Internet) beschäftigt. Als medienpolitischer Sprecher wurde er abgesägt, als er sich vehement gegen die Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen hat und damit der Parteilinie widersprochen hat.
Was die Anschuldigungen wegen Kinderpornographie angeht, hat Tauss nicht gesagt, dass er auf diese Bilder "gestoßen" sei, sondern dass er sie im Rahmen seiner Recherchen gezielt angekauft hat, um an Insiderinformationen aus der Szene zu kommen. Das war natürlich nicht wirklich clever...
Für die Piraten ist Tauss deshalb auch ziemlich riskant. Es kann nämlich gut sein, dass Tauss deshalb noch einiges vor sich hat, was auch die Piraten mit runter ziehen könnte in der öffentlichen Meinung.
von JochenEbmeier -
23.06.09 15:50
Das Risiko scheinen sie aber eingehen zu wollen. Im Ernst: Andernfalls hätten sie sich ebensogut wieder auflösen können. E ntweder sie nehnmen es ernst mit den bürgerlichen Freiheitsrechten, dem Rechtsstaat und der frischen Luft in der ÖFFENTLICHKEIT, oder sie kneifen schon beim ersten Luftzug. Eine dritte Möglichkeit sehe ich nicht.
Die neue Mitgliedschaft könnte DER Erfolg für die Piraten werden.
Genau. Any news is good news!
www.yigg.de
Leider reichlich oberflächlich der Artikel. Tauss war jahrelang medienpolitischer Sprecher der SPD und hat sich u.a. auch seit Jahren mit Kinderpornographie (im Internet) beschäftigt. Als medienpolitischer Sprecher wurde er abgesägt, als er sich vehement gegen die Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen hat und damit der Parteilinie widersprochen hat.
Was die Anschuldigungen wegen Kinderpornographie angeht, hat Tauss nicht gesagt, dass er auf diese Bilder "gestoßen" sei, sondern dass er sie im Rahmen seiner Recherchen gezielt angekauft hat, um an Insiderinformationen aus der Szene zu kommen. Das war natürlich nicht wirklich clever...
Für die Piraten ist Tauss deshalb auch ziemlich riskant. Es kann nämlich gut sein, dass Tauss deshalb noch einiges vor sich hat, was auch die Piraten mit runter ziehen könnte in der öffentlichen Meinung.
Das Risiko scheinen sie aber eingehen zu wollen. Im Ernst: Andernfalls hätten sie sich ebensogut wieder auflösen können. E ntweder sie nehnmen es ernst mit den bürgerlichen Freiheitsrechten, dem Rechtsstaat und der frischen Luft in der ÖFFENTLICHKEIT, oder sie kneifen schon beim ersten Luftzug. Eine dritte Möglichkeit sehe ich nicht.