flockeYigg -
30.06.09 21:49
Seit knapp 10 Jahren wendet Martin Bojowald als Erster seines Genres eine vergleichsweise junge Theorie auf den Urknall an. Ausgehend von der Schleifenquantengravitation (Loop-Quantum-Theorie oder kurz Schleifengravitation) teilt Bojowald den Raum und die Zeit in kleinste Einheiten auf: in so genannte Raumzeitatome. Sie verhindern, dass das Universum im Urknall auf die Größe Null schrumpft.
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Die ART ist nichts als des Kaisers neue Kleider, denn damit lässt sich in Wahrheit gar nichts berechnen. Die vermeintlichen Belege für die ART sind in Wahrheit bereits Ergebnisse der Speziellen Relativitäts Theorie, der Äquivalenz von Masse und Energie (E=mc2) und den Lorentztransformationen. Licht hat Energie E und daher auch eine entsprechende Masse m = E/c2. Die Gravitation der Sonne lenkt daher das Licht ab. Licht dass eine schwere Masse verlässt verliert Bewegungsenergie und verringert
daher seine Frequenz (Rotverschiebung). Die Rotverschiebung kann auch als Zeitverschiebung gedeutet werden.
Obgleich die ART nichts erklären kann, was wirklich eindeutig messbar ist und nicht auch ohne sie zu erklären wäre, wird die ART benutzt um mit dieser die im Grunde völlig absurde Urknalltheorie zu begründen. Das Universum sei einem Punkt ervorgegangen und wir sehen die rotverschobene Strahlung von diesem Big Bang aus allen Richtungen kommend, als Hintergrundstrahlung.
Das ist offensichtlich aburd, denn wie sollte Strahlung aus allen Richtungen aus einem Punkt kommen. Ein derartiger Schwachsinn kann nur mit der ART erklärt werden, der Theorie der krummen Raumzeit.
Die Urknalltheorie ist zunächst verblüffend simpel. Zwei Galaxien fliegen seit dem Urknall kräftefrei auseinander. Der Abstand ist v mal t, mit der Geschwindigkeit v und der Zeit t seit dem Urknall. Eine andere Gallaxie entfernt sich mit der Geschwindigkeit u und hat den Abstand u mal t. Das Verhältnis aus Geschwindigkeit vx zu Abstand ist immer vx/(vx*t)=1/t = H.
Aus dem Alter t = 14 Milliarden Jahre, lässt sich H sogar ohne Taschenrechner leicht ausrechnen:
H = 1/t = c/(ct) ungefähr 300.000 km/s /(14 Milliarden Lichtjahre)ungefähr 20 km/s pro Millionen Lichtjahre.
Aber wie kann H gemessen werden? Antwort gar nicht!
In der unvorstellbar großen Entfernung von einer Million Lichtjahren entfernt sich eine Gallaxie nach der Urknalltheorie nicht einmal mit der Geschwindigkeit der Erde auf ihrer Bahn um die Sonne. Diese Entfernung ist aber nicht nur unvorstellbar groß sondern tatsächlich überhaupt nicht mehr wirklich messbar. Selbst die Bewegung der Erde auf ihrer Bahn mit einer Habachse von 150 Millionen Kilometern führt zu keiner messbaren Verschiebung oder Parallaxe.