Pierre_Markuse -
27.07.09 16:11
Hanf – Weg vom „Schmuddelimage“
Liest man in den Medien das Wort „Hanf“, dann meist im Kontext mit Drogen, Kiffern und Kriminalität. Mittlerweile erlebt Hanf aber eine richtige Renaissance, Privatleute und Firmen erkennen, dass Hanf viel mehr als eine Pflanze ist, die man nur rauchen kann.
- An Hanf - Eine Pflanze, viele Möglichkeiten Twitter senden
- Mit Hanf - Eine Pflanze, viele Möglichkeiten Facebook empfehlen

@Pierre_Markuse Wenn dieser Keyword-Diebstahl nich bald aufhört, dann schreib ich demnächst über die Formel 1 und neue Festplatten!
Der Cannabistraffic gehört mir... MIR ... GANZ ALLEIN!!!
@UsualRedAnt
Und Traffic sei dem Gott des Cannabis gegönnt, in demütiger Ehrfurcht habe ich Dich und den DHV mit Links geradezu überschüttet!
@Pierre_Markuse
...in demütiger Ehrfurcht habe ich Dich und den DHV mit Links geradezu überschüttet!
Demut ist was für Leute, die sich nicht ausreichend wertschätzen und ich hoffe doch, dass Du um Deine Einzigartigkeit weißt.
Mir entgegen gebrachte Demut wär mir auch unangenehm, weil ich versuche niemandes Herr und niemandes Knecht zu sein.
Fans sind was feines, aber dann bitte auf Augenhöhe
Im Übrigen finde ich es dufte, dass und wie Du über Rauschmittel berichtest!
Ich erreiche ja in aller Regel nur "meine Leute" und Deine Leser gehören sicher mehrheitlich nicht dazu.
@UsualRedAnt
Deswegen mache ich es, ich hoffe "andere" Leser zu erreichen wie klassische Seiten über Drogenpolitk. Leider werden solche Posts verglichen mit Formel 1 oder Festplatten zwar eher wenig besucht, aber ein paar Leser bekommen sie dann schon ab.
Zudem habe ich ja einige Leser der "Räuchermischungsfraktion" für die der Artikel sicher auch ganz interessant ist.
Ich verspreche ab jetzt auch weniger Demut zu zeigen
Oh, ich verstehe jetzt
dass Hanf viel mehr als eine Pflanze ist, die man nur rauchen kann
man kann sie auch als Keyword benutzen.
Keine Sorge @UsualRedAnt , wenn ich deine Rauchzeichen so durchblättere weiß ich, dass an deine Fachkenntisse nicht so schnell einer heran kommt.
Ich kann gut verstehen, dass @Pierre_Markuse nicht immer nur Fotos mit seiner Panasonic Lumix DMC-FZ35 von Formel 1 Boliden machen möchte, denn das ist langweilig und hat keine Zukunft bei dem Umweltwewußtsein der heutigen Generation.
@Apache
Pass auf was Du sagst, ich weiß wo Dein Tai-Chi-Baum steht!
@UsualRedAnt
@Pierre_Markuse Wenn dieser Keyword-Diebstahl nich bald aufhört, dann schreib ich demnächst über die Formel 1 und neue Festplatten!
Der Cannabistraffic gehört mir... MIR ... GANZ ALLEIN!!!
*g*
Hanf ist eine Droge, genauso wie Alkohol und Tabak! Verboten gehört das, mehr nicht! ich frag mich eh, warum das hier immer auf der startseite ist. sowas sollte nicht unterstützt werden.
@mydecember und auch an @usualredant und @Pierre_Markuse
weil es leute gibt, die es erwähnenswert finden, dass man aus hanf auch fernsehsessel bauen kann.
deswegen ist hanf ihrer meinung nach eine bessere droge.
eine universelle droge, sozusagen.
doch diese leute vergesssen, dass man alkohol z.b. auch als frostzschutzmittel für die scheibenwaschanlage am auto verwenden kann.
mit alkohol kann man auch sachen sauber machen oder desinfizieren. und vor allem kann man alkohol sogar als treibstoff fürs auto verwenden.
das kann man weder mit heroin, ketamin. lsd, noch mit hanf.
deswegen sollten diese leute eigentlich helfen,den alkohol weg von seinem hartz4 schmuddelimage zu bringen.
denn alkohol ist wie ich erläutert habe, die vielseitigste - also die beste(!) droge!
bzw. könnte chrystal als füllstoff in sandsäcken erheblich dazu beitragen, die sicherheit der menschen in flutgebieten zu erhöhen!
hanf wäre viel zu leicht. leuchtet euch das ein???
btw: wer von euch lungenkrebs- und kiffpsychosen-verniedlichern ist eigentlich über dies ganzen industriellen einsatzgebiete auf die substanz hanf gekommen und hat erst danach die möglichkeit erkannt, dass man den kram auch paffen kann????
@mydecember
Wo ziehst Du dann die Grenze? Auch Coffein ist eine Droge, Computerspiele können süchtig machen, und selbst Sex kann süchtig machen.
@betaversion
Wer sagt denn, Hanf wäre die beste Droge? So etwas kann man wohl kaum in eine Rangfolge bringen. Hanf hat aber, wie Alkohol, eben auch einige andere Eigenschaften die die Verwendung in vielen Bereichen erlauben. Das macht Hanf nicht besser, lässt aber doch zumindest die restriktive Handhabung von Lizenzen zum Nutzhanfanbau (also ohne THC) fragwürdig erscheinen.
Zudem bin ich durchaus für eine bessere staatliche Kontrolle aller Drogen. Ich fände es super wenn Alkohol und Tabak zum Beispiel nur noch in extra dafür eingerichteten Shops zu haben wären. Und diese Shops müssten knallhart kontrolliert werden, dass sie nicht an Jugendliche verkaufen. Zudem hätte man in den Shops die Möglichkeit kompetente Beratung anzubieten.
Natürlich ist Hanf eine Droge und natürlich kann Hanf abhängig machen. Aber im Gegensatz zu Alkohol gibt es keine Hanftoten in Deutschland. Zudem wird auch die medizinische Verwendung von Hanf in Deutschland immer noch ziemlich schwer gemacht, obwohl Hanf bei einigen Krankheiten durchaus hilfreich ist.
Und eines ist doch klar: Ob verboten oder nicht, konsumiert wird Hanf sowieso, warum also nicht legalisieren und dadurch:
- Steuereinnahmen haben
- Probleme mit Streckmitteln im Hanf beseitigen
- Die Konsumenten vom "Dealer" wegbekommen, der oft noch viel schädlichere Dinge im Angebot hat
@mydecember
Hanf ist eine Droge, genauso wie Alkohol und Tabak! Verboten gehört das, mehr nicht!
Verbote sind nicht geeignet Drogenprobleme zu verhindern. Im Gegenteil! Der "War on Drugs" schafft tausendfaches Elend (siehe Mexico), spült Milliarden in die Kassen der organisierten Kriminalität und schadet der Gesellschaft mehr, als es die verbotenen Früchte je könnten.
Wer den Rausch verbieten will, vergisst, dass wir alle unsere Wachmacher, Problemverdränger, Lustigmacher oder Einschlafhilfen haben, lieben und nutzen.
@betaversion
wer von euch lungenkrebs- und kiffpsychosen-verniedlichern ist eigentlich über dies ganzen industriellen einsatzgebiete auf die substanz hanf gekommen und hat erst danach die möglichkeit erkannt, dass man den kram auch paffen kann?
Es geht garnicht darum, die Risiken des Konsums von Rauschmitteln zu "verniedlichen". Es geht (mir) darum ehrliche Aufklärung zu ermöglichen. Wer Drogenpolitik mit dem erhobenen Zeigerfinger betreibt, wird Problemkonsumenten nicht erreichen.
Jugendliche sind doch nicht blöd - die kriegen sehr genau mit, dass die Anti-Drogen-Krieger Wasser predigen und Wein trinken.
@UsualRedAnt schreibt
Wer den Rausch verbieten will, vergisst, dass wir alle unsere Wachmacher, Problemverdränger, Lustigmacher oder Einschlafhilfen haben, lieben und nutzen.
Und wer Mal ehrlich darüber nachdenkt merkt vielleicht, dass auch er selbst auf die ein oder andere Weise eine "Droge" nutzt um sich besser zu fühlen oder Probleme zu verdrängen.
Das kann übrigens schon bei ganz kleinen Dingen anfangen. So essen viele Menschen wenn sie depressiv sind oder einfach schlecht drauf sind Schokolade (bzw. essen Schokoeis oder trinken Kakao), weil Schokolade glücklich macht.
Das bilden sie sich übrigens nicht ein, dass liegt am im Kakao enthaltenen Theobromin welches stimmungsaufhellend wirkt. Sie therapieren sich sozusagen selbst.
Nun ist das Potential davon abhängig zu werden wohl sehr gering, trotzdem zeigt es, dass viele Menschen Stoffe zu sich nehmen, die in irgendeinerweise die Gefühlslage beeinflussen.
Mich würde interessieren ob jeder Hanf-Gegner dann auch nicht raucht, nie Alkohol trinkt oder sogar auf Kaffee verzichtet, denn auch übermäßiger Kaffeegenuss kann zu Entzugserscheinungen führen.
"Beendet den Kampf gegen Drogen, versuchen wir es mal mit Freiheit" Ron Paul
@betaversion
btw: wer von euch lungenkrebs- und kiffpsychosen-verniedlichern ist eigentlich über dies ganzen industriellen einsatzgebiete auf die substanz hanf gekommen und hat erst danach die möglichkeit erkannt, dass man den kram auch paffen kann????
Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis, dass Cannabiskonsum Lungenkrebs auslöst. Das Gegenteil ist der Fall, THC lässt Tumorzellen schrumpfen. Auch die anderen häufig genannten Gefahren von Cannabis (Hirnschäden, Einstiegsdroge, etc) erweisen sich immer mehr als urbane Legenden. Legalisierungsgegnern fällt es deshalb auch zunehmend schwerer das Verbot sachlich zu begründen.
@Pierre_Markuse
Es fällt mir nur auf, dass viele, gerade "organisierte" Kiffer so penetrant auf die sonstigen Verwendungsoptionen von Hanf hinweisen.
Man stelle sich das mal bei Säufern, Koksern (ganz toll bei Zahnarzt! Deutsches Markenprodukt!) oder Kaffeetrinkern (Antioxydantien!) vor.
Ich sage ja gar nicht, dass sich diese Nutzpflanze nicht auchsinnvoll einsetzen lassen kann.
Aber das könne zig andere Pflanzen und Technolgien auch,
Warum fixieren sich die Kiff-Propagnadisten ausschlisslich auf Hanf?
- Eben: Weil man sich so vorzüglich den Kopf mit zuscheixxen kann!
- "Keine Hanftoten": Strassenverkehr, Tod an anderen Drogen, wo Canabis als Einstiegs- oder Übergangsdroge funktioniert hat (ja, das kann auch Alk - ist aber keine Rechtfertigung), Selbstmorde aufgrund Canabis-induzierter oder-verstärkterPsychosen.
Kannst du für diese 3 Fallgruppen mit Sicherheit die Null bestätigen? Oder siehst du diese Möglichkeiten auch als realistisch an?
@UsualRedAnt: "Ehrliche Aufklärung": Sag mal ganz allgemein: sollte man Kiffen? Ist das Empfehlenswert? Warum machst du das zu deiner Berufung?
"Hören wir endlich auf damit, Rauschmittelkonsum (einschliesslich Fluppen, Koks und Alk) mit einer Aura von Freiheit zu dekorieren." betaversion
@MarkoPolo: Du bisst also der Meinung, seine Lunge mit Bongschmand auszukleistern wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus?
Kiffst du für deine Gesundheit? Obwohl du auf die Rauschwirkung eigentlich gar keinen Wert legst?
Klar. Versteh ich. Gibt ja auch genug Leute, die jeden Tag 10 Biers trinken, weil ihnen Wasser nun mal nicht schmeckt.
@betaversion
Man muss hier aber auch abgrenzen: Das Ärzte Hanf als Medikament einsetzen dürfen sollten, hat ja nix mit dem Konsum als Droge zu tun. Und auch Erleichterungen bei der Genehmigung zum Anbau von Nutzhanf (mit so wenig THC, dass kein Rausch möglich ist) hat ja nix mit Kiffen zu tun.
Und ja, es ist möglich, dass jemand im Hanf-Rausch Auto fährt und einen Unfall verursacht, aber das passiert offenbar verglichen mit Alkohol ziemlich selten.
Eine Rechtfertigung für ein solchees Verhalten gibt es auch nicht. Doch man verursacht auch Unfälle wenn man übermüdet Auto fährt. Es kommt eben ganz auf den Umgang mit der Droge an.
Das Cannabis übrigens eine Einstiegsdroge sein soll ist wissenschaftlich umstritten.
Du bisst also der Meinung, seine Lunge mit Bongschmand auszukleistern wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus?
Das muss ja nicht so sein, oder? Selbst Wasser aus dreckigen Gläsen kann ungesund sein ---> also reinigen. Zudem muss man Hanf ja nicht rauchen, wenn man das nicht möchte. Du kannst es dir auch in den Keks packen oder Vaporisieren.
Aber Mal eine Frage an Dich betaversion:
Warum sollte Hanf verboten bleiben?
@Pierre_Markuse
Ob ein Verbot unbedingt der richtige Weg ist, kann ich dir nicht mit 100%iger Sicherheit sagen. Ebensowenig, wie ich das für Heroin oder Inzest (ist ja auch verboten) sagen kann.
Ich kann auch nicht mit 100%iger Sicherheit sagen, ob es richtig ist, dass (beispielsweise) Alkohol, Prostitution und Pornografie erlaubt sind.
Aber Ich bin der festen Überzeugung, dass die ganzen Kiff-Apostel seit Hans-Georg Behr 1000e, gerade junge Menschen ins Elend gestürzt haben.
Wer Drogenkonsum als Teil einer Gegenkultur propagiert ist für mich krank oder kriminell. Gerade junge Meschen, die mit dem "Establishment" seien es jetzt Eltern, Lehrer, Polizei, ausufernder Kapitalismus oder was auch immer, irgendwo nicht klarkommen, geraten so ganz schnell auf unheilvolle Pfade.
@betaversion
Ich sage ja gar nicht, dass sich diese Nutzpflanze nicht auch sinnvoll einsetzen lassen kann. Aber das könne zig andere Pflanzen und Technolgien auch.
Die wenigsten Pflanzen verbindet eine so lange Geschichte mit dem Menschen wie dies für Cannabis gilt. Das Verbot, dass in der Mitte des letzten Jahrhundert in der Welt etabliert wurde, geht nachweislich auf Leute zurück, die ein wirtschaftliches Interesse daran hatten, die Konkurrenz in Form einer der ältesten Kulturpflanzen des Menschen mit fadenscheinigen Argumenten "aus der Welt zu schafen".
"Keine Hanftoten": Strassenverkehr, Tod an anderen Drogen, wo Canabis als Einstiegs- oder Übergangsdroge funktioniert hat (ja, das kann auch Alk - ist aber keine Rechtfertigung), Selbstmorde aufgrund Canabis-induzierter oder-verstärkterPsychosen.
Kannst du für diese 3 Fallgruppen mit Sicherheit die Null bestätigen? Oder siehst du diese Möglichkeiten auch als realistisch an?
Es ist völlig absurd an Cannabis solche Maßstäbe anzulegen. Von keinem Produkt der Welt kannst Du 100%ig sicher sagen, dass es ungefährlich wäre.
Im Wasser kann man ertrinken, Zucker führt bei manchen zu Diabetis und durch Autos sterben täglich Menschen.
Dennoch käme keiner auf die Idee den Umgang mit diesen "Gefahrenquellen" mit dem Strafrecht zu reglementieren.
Im Gegenteil ist der Staat bei Gebrauchsgegenständen, Lebens- und Genussmitteln darauf aus, sie so risikoarm wie möglich zu halten und konntrolliert dies ausgiebig.
Nicht so bei Cannabis - Da weigert sich die Bundesdrogenbeauftragte über gefährliche Streckmittel zu informieren, weil dies "eine Verharmlosung des Konsums von Cannabis ansich" sei.
@UsualRedAnt: "Ehrliche Aufklärung": Sag mal ganz allgemein: sollte man Kiffen? Ist das Empfehlenswert? Warum machst du das zu deiner Berufung?
Ich mache keine Werbung fürs Kiffen und habe noch nie gefordert, die Leute sollten das tun. Ich kommuniziere aber deutlich, dass ich Cannabis für ein vergleichsweise harmloses Genussmittel halte und es im Zweifel Alkohol und Nikotin den Vorzug geben würde.
Mein Engagement für die Legaliserung von Cannabis gründet in einem tiefen Gefühl der Ungerechtigkeit, die ich selbst erlebt habe und deren fortgesetzte Begehung ich täglich von verunsicherten Eltern und Betroffenen geschildert bekomme.
Wenn Du so willst, kann man meine Motivation in einem Satz zusammenfassen. Und der lautet:
Die schlimmste Nebenwirkung ist die Strafverfolgung!
Wer Drogenkonsum als Teil einer Gegenkultur propagiert ist für mich krank oder kriminell. Gerade junge Meschen, die mit dem "Establishment" seien es jetzt Eltern, Lehrer, Polizei, ausufernder Kapitalismus oder was auch immer, irgendwo nicht klarkommen, geraten so ganz schnell auf unheilvolle Pfade.
Genau darum geht es. Drogenkonsum ist kein Teil einer Gegenkultur. Drogenkonsum gehört in unserer Gesellschaft zum Alltag und wird Kindern von Klein auf vorgelebt. Drogenkonsum ist Teil unserer Kultur.
Durch Verbote verschwindet nicht der Drogenkonsum (der sich nur in die Illegalität verlagert), nein, durch Verbote wird vor allem die Diskussion und Beratung gestoppt, wie Drogenkonsum verantwortlich gehandhabt werden kann.
Ob ein Verbot unbedingt der richtige Weg ist, kann ich dir nicht mit 100%iger Sicherheit sagen.
Warum kannst Du das nicht? Momentan ist Hanf doch verboten. Bist Du mit der Situation zufrieden? Trotz Verbotes wird Hanf konsumiert.
Ich bin einfach der Meinung, dass der Geselschaft weit weniger Schäden durch Drogen entstehen würden, wenn es weniger Verbote geben würde und dafür mehr aufgeklärt würde. Ziel muss ein verantwortungsbewusster Umgang mit Drogen sein. Dazu gehört der Schutz von Kindern und Jugendlichen. Deswegen gehören meiner Meinung nach auch Alkohol und Tabak nur in extra Geschäfte, die man auch erst ab 18 betreten darf.
Zudem bin ich durchaus nicht für die Freigabe jeder Droge. Cannabis gehört aber zu denen die wissenschaftlich am besten untersucht wurden und die verglichen mit anderen Drogen - wie z.B. Alkohol- nicht als schädlicher angesehen werden kann. Selbst bei der Anwendung ist es eine recht sichere Droge, auch massive Überdosierungen führen nicht zum Tod.
@betaversion
Wie Pierre_Markuse schon richtig schrieb, gibt es noch andere Konsumformen. Die Forscher in der von mir verlinkten Studie waren selbst überrascht über das Ergebnins. Nicht mal bei den Testpersonen, die in ihrem Leben über 22.000 Joints geraucht haben, konnte ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko festgestellt werden. (Warum das so ist, wird sicherlich noch herausgefunden werden.)
Hanf ist ausserdem eine der vielseitigsten und am schnellsten nachwachsenden Nutzpflanzen der Welt. Aus ihr lassen sich Seile, Seife, Kleidung, Öle, Biodiesel, etc gewinnen und gleichzeitig werden die Böden durch den Anbau bei weitem nicht so belastet wie durch andere Pflanzen - Hanf beschleunigt sogar die Regenerierung.
Aber Dank der Hysterie beim Thema Hanf, braucht man in D eine Sondergenehmigung für den Anbau von Nutzhanf.
@UsualRedAnt
Im Wasser kann man ertrinken, Zucker führt bei manchen zu Diabetis und durch Autos sterben täglich Menschen.
Würdest du dich mit der gleichen Konsequenz weigern, Kneipenschlägereien auf Alkohol zurückzuführen?
Wieviele von den Menschen in deinem Bekanntenkreis die sowohl kiffen, als auch einen Führerschein besitzen, sind noch nie bekifft Auto gefahren?
Also.
Die wenigsten Pflanzen verbindet eine so lange Geschichte mit dem Menschen wie dies für Cannabis gilt.
Okay. Die Menschen ernähren sich erst seit 200 Jahren von Getreide und machen Feuer auch erst neuestem mit Holz von Bäumen.
Mein Engagement für die Legaliserung von Cannabis gründet in einem tiefen Gefühl der Ungerechtigkeit, die ich selbst erlebt habe
Nimms mir nicht übel, aber das selbe erleben wir gerade mit einem Innenminister, der Opfer eines Attentats wurde.
Die schlimmste Nebenwirkung ist die Strafverfolgung!
Das habe ich schon in vielen Fällen anders erlebt. Womit ich - um dir auch mal entgegenzukommen - nicht sagen möchte, dass es der Integration in die Gesellschaft förderlich ist, wenn man trotz gefühlter Unschuld als Krimineller behandelt wird.
Der Eintieg in eine Suchtkranke Paralellgesellschaft, die Ihre Suchtkrankheit als "Lebensstil" bezeichnet, kann jedoch keine Alternative sein.
@Pierre_Markuse
Drogenkonsum gehört in unserer Gesellschaft zum Alltag und wird Kindern von Klein auf vorgelebt.
Ich stimme dir zu und sehe das sehr kritisch.
Bist Du mit der Situation zufrieden
Wer immer alles 100%ig sicher sagen kann ist meiner Meinung nach einfach unreflektiert oder ein Lügner.
Nein, ich bin nicht zufrieden. Wobei es für mich selber keine Rolle spielt, da ich keinen Hanf konsumiere. Aber ich würde mir eher eine kritischere Haltung gegenüber Drogen in der Gesellschaft selbst (einschlieslich der Subkulturen) wünschen.
@MarkoPolo
Wie Pierre_Markuse schon richtig schrieb, gibt es noch andere Konsumformen.
Die bekanntlich in der Praxis eine relativ geringe Rolle spielen: Wieviel % wird wohl gegessen oder Vaporisiert???
Aus ihr lassen sich Seile, Seife, Kleidung, Öle, Biodiesel, etc gewinnen
Wie gesagt, mit Alkohol kann man sogar Autos antreiben. Aber das ist kein Grund zu saufen.
Also Jungs, ich geh jetzt erst mal aus dem Haus, Sport machen und später etwas Sozialleben haben.
Bis noch später oder morgen!
@betaversion
Der Eintieg in eine Suchtkranke Paralellgesellschaft, die Ihre Suchtkrankheit als "Lebensstil" bezeichnet, kann jedoch keine Alternative sein
Sucht gehört zu unserer Gesellschaft. Wie viele Menschen Rauchen oder Trinken? Sucht und Drogen sind Teil unserer Kultur.
Wieviele von den Menschen in deinem Bekanntenkreis die sowohl kiffen, als auch einen Führerschein besitzen, sind noch nie bekifft Auto gefahren?
Also.
Was ist das für ein Argument? Deswegen sollte man Hanf verbieten? Dann muss man auch Alkohol verbieten. Außerdem Schlafmittel, Beruhigungsmittel, Antiallergika und viele weitere Medikamente. Wer Auto fährt, ohne in der Lage zu sein ein Fahrzeug zu führen und dadurch andere gefährdet (egal aus welchem Grund), hat zwar ein Problem, aber nicht unbedingt ein Drogenproblem. Es ist eine Sache der persönlichen Verantwortung.
Deswegen sollte man Hanf verbieten? Dann muss man auch Alkohol verbieten.
Hab ich so nicht gesagt. Ich habe nur gesagt, dass ich nicht behaupen würde, es ist noch kein Mensch an Kiff gestorben.
@betaversion
Also Jungs, ich geh jetzt erst mal aus dem Haus, Sport machen und später etwas Sozialleben haben.
Bis noch später oder morgen!
Interessant formuliert, stellt sich die Frage ob Du einfach eine seltsame Art hast Dich zu verabschieden oder massiv Vorurteile in Deinem Kopf?
@betaversion
Wie gesagt, mit Alkohol kann man sogar Autos antreiben. Aber das ist kein Grund zu saufen.
Dein Vergleich hinkt. Alkohol ist das Ergebnis eines chemischen Prozesses und wächst nicht als Rohstoff auf den Feldern.
Wie Pierre_Markuse schon richtig schrieb, gibt es noch andere Konsumformen.
Die bekanntlich in der Praxis eine relativ geringe Rolle spielen: Wieviel % wird wohl gegessen oder Vaporisiert???
Nochmal: Egal wie Cannabis konsumiert wird, es besteht kein erhöhtes Lungenkrebsrisiko.
@Pierre_Markuse
@Apache
Pass auf was Du sagst, ich weiß wo Dein Tai-Chi-Baum steht!
Na dann komm doch, wenn du dich traust, aber ich warne dich, ich habe schon viel über Tai Chi gelesen.
@Apache
Ich stehe nicht auf direkte Konfrontationen. Aber ich könnte den Baum heimlich fällen oder entführen und dann schicke ich Dir jeden Tag einen Zweig zu bis Du meine Lösegeldforderung erfüllst
@Pierre_Markuse
Sorry, ich wollte wirklich nur "Ciao" sagen. So weit gehen meine "Vorbehalte gegenüber Anhängern alternativer Rohstoffe" dann doch nicht.
@betaversion
Ja dann
Aber auch zum Thema: Man kann ja ruhig verschiedener Meinung sein, wäre ja auch blöde wenn alle das Gleiche denken.
Ich denke halt einfach, dass Hanf-Verbot bringt letztlich mehr Probleme als man damit zu lösen hofft. Ich geb mich aber auch keinen Illusionen hin, auch wenn man Hanf legalisiert werden nicht plötzlich alle verantwortungsbewusst damit umgehen. Das typische Vorurteil der "Kiffer der dauerbreit in der Ecke hängt" gibt es jetzt und würde es auch nach der Legalisierung geben. Legalisierung würde aber in vielen Bereichen ein Stück mehr Sicherheit für die Konsumenten bringen und außerdem die Konsumentenzahlen auch nicht explodieren lassen, was man z.B. am Beispiel Holland sieht.
@Pierre_Markuse
Peace
Das ist für mich halt ein absolutes Reizthema. Ich habe in meinem Bekanntenkreis sowohl einen (mittlerweile zum Glück nicht mehr ganz so) engagierten Hanfaktivisten, als auch den einen oder anderen, der sich mit Drogen grossen Schaden zugefügt hat. Daher hatte ich die Diskussion "schon mal"
@Pierre_Markuse
Ich stehe nicht auf direkte Konfrontationen. Aber ich könnte den Baum heimlich fällen oder entführen und dann schicke ich Dir jeden Tag einen Zweig zu bis Du meine Lösegeldforderung erfüllst
Danke für die lustige Antwort, der Tag beginnt für mich mit einem Lachen, solange du mir nicht androhst statt dem Baum Hanf zu pflanzen habe ich kein Problem. Aber stell dir einmal vor wie langsam meine Tai Chi-Bewegungen (die Bewegungen werden im Zeitlupentempo ausgeführt) werden würden, wenn auf meiner Tai Chi Wiese auch noch Hanf gepflanzt wäre.
Hmm, ist das eigentlich normal, dass man beim Anblick einer Hanfpflanze langsam und müde wird?
@Apache
Deine Bewegungen werden LANGSAM wenn Du in einem öffentlichen Park Hanfpflanzen findest?
Müsstest Du nicht extrem SCHNELL und aktiv werden um den Erntevorgang einzuleiten?
Tai Chi kanst Du dann danach zur Entspannung machen, gerne auch mal noch langsamer als sonst.
Hallo @Pierre_Markuse Wie du unschwer an meiner Reaktionszeit sehen kannst wurde ich fündig. Also habe ich mir ein Friedenspfeiferl angesteckt, Rauchzeichen (so heißt übrigens auch das Buch von UsualRedAnt) gegeben und nachgedacht:
Soll ich mir Waldviertler Hanfmatratzen daraus machen, weil der beruhigende und kühlende Hanf wird dazu - mit Schafwolle ergänzt - verwendet?
Soll ich mir ein neues Wigwam basteln oder vielleicht eine Slackline damit anfertigen? Ich dachte LANGSAM weiter und erinnerte mich, dass sich Hanf im feuchten Zustand und mit sehr hohen Temperaturen gut bügeln lässt. Außerdem ist Hanf kochfest und sehr saugfähig, weshalb er sich auch für Unterwäsche gut eignen könnte. Früher wurde er auch als Dichtungsmaterial verwendet und das Hanfseil fiel mir ein .... dann fehlen mir ein paar Stunden, da ich friedlich eingeschlafen war.
Ausgeschlafen wollte ich nun Taten setzen und mit der Ernte beginnen. Etwas schockiert darüber, dass Hanf so brennt auf der Haut hielt ich inne und betrachtete die Blasen auf meinen Händen. Da fragte mich ein noch älterer Herr freundlich: "Na, machen wir einen Brennesselspinat?" "Sie sollten nur die jungen, kleinen Pflanzen verwenden"!
Entweder ich sehe noch einmal genau in meinem Bestimmungsbuch nach, oder ich lasse die Selbstversorgung wieder, dachte ich mir und erwiderte mit unsicherer Stimme: "Nein, nein das soll ein Wiesenblumenstrauß für meine Freundin werden!"
Hallo, @Apache
Waldviertler Hanfmatratzen klingt nach einem echten Verkaufsschlager...
Und Steffens Buch heißt "Rauschzeichen", Rauschzeichen treten bei bestimmten Personengruppen auf, wenn sie Rauchzeichen von sich geben.
Deine Hände brennen von ein paar Brennesseln? Sollten es Dir Dein durch Tai Chi gestählter Körper und Deine Fähigkeit zur extremen mentalen Fokussierung nicht ermöglichen, den Schmerz auszublenden?
So, und nun werde ich schnell noch meine nächtliche Sucht nach deftigem Essen befriedigen und anschließend mein Bett besuchen, welches ich die letzten Tage viel zu selten sehe.