freak1972 -
29.11.09 14:57
Die hysterische Neugierde, die sich auf eine vermutete Affäre zwischen den Linksparteigenossen Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine richtet (sogar Detektive sollen schon in Marsch gesetzt worden sein), mag befremden. Indes beruht sie nicht auf dem notorischen Klatschinteresse an den Schürzenjägereien Lafontaines. Es geht nicht um den dicken Frosch, sondern um die schöne Kommunistin. Es geht auch nicht darum, wer gegebenenfalls wen mit einem Kuss zur wahren Gestalt erlösen könnte. Die schöne Kommunistin ist vielmehr ein kollektives Traum- und Wunschbild, das enttäuschenderweise bisher, wenn...
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Übrigens wurden Wagenknechts "linke" Forderungen längst von der Realität übeholt. Sie forderte etwa mehr Kontrolle der Finanzmärkte schon vor dem Crash.
Das ist ja bizarr und sexisitisch so etwas um Thema zu machen, auch noch in der ZEIT. Die wollen wohl BILD-Angucker (denn von Lesern kann nicht die Rede sein) ködern.
Übrigens wurden Wagenknechts "linke" Forderungen längst von der Realität übeholt. Sie forderte etwa mehr Kontrolle der Finanzmärkte schon vor dem Crash.
Versteh ich auch nicht, was der Sexismus soll. Was hat ihr Äußeres mit Inhalten zu tun? Ich glaube, es geht darum, diese Frau und ihr politisches Wirken auf ein holes Niveau herabzusetzen. Bei mir hat's jedenfalls funktioniert: Ich finde sie doof. (Nebenbei: Ich wähle menschlich, d.h. anti-schwarz-gelb und anti-spd.)