flockeYigg -
10.12.09 21:46
Daten im Internet zu teilen, ist ein Akt der Aufklärung und Demokratie, kein Vergehen. Eine Erwiderung des Chaos Computer Clubs auf Sandro Gayckens Text zum Filesharing.
- An Filesharing: Die politische Dimension des Teilens Twitter senden
- Mit Filesharing: Die politische Dimension des Teilens Facebook empfehlen

Die Urheberrechtsgesetze orientieren sich momentan nicht an den Marktrealitäten oder an dem notwendigen Schutz von Urhebern und anderen an der Schöpfungskette Beteiligten, sondern an den Wünschen einer Wiederverkäufer-Industrie.
Es kann nicht Aufgabe der Gesellschaft sein, unter der Flagge eines vorgeblichen Kulturerhalts gegen eine Zukunftstechnologie vorzugehen.
Wozu Filesharing? Ich verstehe es nicht. Um Informationen in Textform auch mit Bildern auszutauschen, kann zum Beispiel E-Mail oder ein Forum wie dieses genutzt werden. Aus welchem Grund aber Gigabytes von Filmen oder Software über das Internet verbreitet werden sollen, kann ich ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen. Ich kann auch nicht erkennen, dass zur Übertragung von Fernsehen das Internet erforderlich oder sinnvoll ist. Natürlich kann nicht zugelassen werden, dass beliebige Bilder,
Texte oder ganze Filme einfach von jedem ins Internet gestellt und kostenfrei heruntergeladen werden, weil auch die Rechte der Urheber gewahrt werden müssen. Ist doch logsich oder ?