sebastian7 -
18.01.10 14:46
Das verheerende Erdbeben in Haiti hat weltweit eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Auch Millionen Deutsche spenden, um den Menschen in einem der ärmsten Länder zu helfen. Deutsche Hilfsorganisationen verzeichnen einen großen Ansturm. Das Geld wird bitter benötigt. In der ersten Phase der Hilfsmaßnahmen werden die Menschen mit dem Nötigsten versorgt.

Na das gehört eher in die Rubrik "Gute Nachrichten".
Bleibt nur zu hoffen, daß diesmal klüger gespendet wird als damals beim Tsunami, wo Hilfsorganisationen zwar reichlich Spenden erhielten, welche allerdings oft zweckgebunden waren und viele am Ende nicht mehr wußten, wie das Geld denn dort sinnvoll eingesetzt werden könnte und es bei anderen Projekten fehlte.
Wer spendet sollte besser allgemein an die Hilfsorganisationen spenden, die in solchen Fällen zum Einsatz kommen ohne Zweckbindung mit dem Stichwort "Haiti" und sich darauf verlassen, daß die Organisationen am Besten wissen, wie viel sie welchen Projekten zuteilen müssen.
Damals trampelten sich die Organisationen (darunter auch reichlich unprofessionelle) gegenseitig auf die Füsse und behinderten sich eher, als koordiniert zu arbeiten. Hoffe nur, man hat daraus gelernt.