KMR -
19.01.10 21:17
Und in aktuell recht klammen Zeitungsverlagen im Marketing beschäftigt zu sein, ist auch kein Zuckerschlecken: ohne Budget die Auflage und Online-Reichweite steigern müssen - eine Herkulesaufgabe. Da greift man dann schon einmal ins virale Zauberkistchen. Möglichst sozialverträglich soll der Dienstleister für eine gute Stimmung im partizipativen Internet für die Marke sorgen, damit wenigstens das beim Chef präsentiert werden kann. Unverdächtige Dritte sollen Positives berichten, damit die
Botschaft vertrauenswürdiger rüberkommt.
- An Das Qualitätsmedium, die Marketingabteilung, der Dienstleister und der Schuldige Twitter senden
- Mit Das Qualitätsmedium, die Marketingabteilung, der Dienstleister und der Schuldige Facebook empfehlen

Wie nah doch manchmal Geschichten an die Wirklichkeit heranreichen.....
Wie dumm sind die eigentlich bei der Süddeutschen? Wenn die Führungsebene das nicht gewusst hat, dann haben sie ihre Führungsaufgaben überhaupt nicht wahrgenommen. Man müsste sie eigentlich dafür rauswerfen. Allerdings ist das "Schönschreiben" nichts Neues, die Apothekenrundschau ist ein gutes Beispiel, hier redet die Pharmaindustrie den Apothekenkunden ein, welche Wehwehchen sie haben müssen, damit der Umsatz steigt. Blätter wie die Apothekenumschau sind in sich geschlossene
Systeme, bei denen jeder Beteiligte weiß, dass man die Klappe hält. Aber wie kann man nur auf die Idee kommen, das werde mit Bloggern auch funktionieren? Viralität und Krebsgeschwür sind die zwei Seiten derselben Medallie. Man sollte erst recherchieren und dann handeln. War da nicht auch die Geschichte mit dem Elfenbeinturm? Wie ging die nochmal?