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Weltklimarat nutzte studentische Arbeit als Quelle

Avatar von Maike54 Maike54 - 31.01.10 14:59
Der Weltklimarat (IPCC) sieht sich erneut dem Vorwurf wissenschaftlicher Ungenauigkeit ausgesetzt. Einem britischen Zeitungsbericht zufolge nutzte das UN-Gremium für einen jüngst veröffentlichten Bericht zum Zusammenhang zwischen schmelzenden Gletschern und dem Klimawandel offenbar eine studentische Arbeit.

Kommentare: (3)

  • von OlbersD - 01.02.10 12:14
    Der Zusammenhang zwischen Gletschereis und Meeresspiegel ist zunächst ganz simpel. Taut Wasser vom Festland und fließt ins Meer erhöht sich das Volumen des Wassers im Weltmeer  und der Meeressppiegel steigt. Das Volumen des abgetauten Wassers ist die Oberfläche des Weltmeeres (360 Millionen qkm) mal dem Anstieg des Meeresspiegels. 360 Kubikkilometer oder 360 Milliarden Kubikmeter entsprechen einem Millimeter Anstieg des Meeresspiegels. Im Wasser schwimmendes Eis verändert beim schmelzen den
    Wasserspiegel nicht, weil die Masse des Eis genau der verdrängten Wassermasse entspricht.


    So weit sollte dies eigentlich jeder, mindestens jeder Student, ohne größere Probleme nachvollziehen und sich auch selbständig überlegen können. Aber mehr wissen die Gurus vom IPCC wahrscheinlich auch nicht.

  • von OlbersD - 01.02.10 12:27
    Die obige Überlegung gilt natürlich nicht nur für Gletschereis, sondern für alles Wasser, das sich (vorübergehend) auf dem Festland befindet. Zum Beispiel für die Schneemassen, die zur Zeit weite Teile der Nordhalbkugel bedecken. Die Schneeschmelze in den nächsten Monaten wird zum Beispiel den Meeresspiegel im Bereich von einigen Millimetern erhöhen.

  • von OlbersD - 01.02.10 12:31
    de.wikipedia.org

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