KMR -
26.02.10 17:31
Die Debatte um die Beschattung von Spitzenpolitikern ist in Mediendeutschland das Thema der Woche. Den Engländern könnten solche Vorgänge wohl nur ein müdes Lächeln entlocken. Denn dort sind die Trennlinien zwischen Persönlichkeitsrecht und Pressefreiheit, legalen und kriminellen Aktivitäten längst im Tabloid-Treibsand verflossen. Hier regiert das Scheckbuch. Auch wenn auf intellektueller und juristischer Ebene eine vernünftige Neuordnung gesucht wird, bleibt London das härteste Pflaster für
Nachrichtenmacher.
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