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Paid Content wird nach Marktbereinigung zur Erfolgsgeschichte

Avatar von KMR KMR - 08.03.10 08:30
Die Chancen für die Zukunft der Medienunternehmen stehen nicht schlecht, wenn Paid Content schnell und konsequent weiter entwickelt und politisch nicht sabotiert wird. Denn für Qualität und Exklusivität ist der Kunde durchaus bereit zu zahlen. Das ist in der Musik, im Radio und Fernsehen so. Die noch immer hohe Akzeptanz der Rundfunkgebühr ist dafür ein Beleg. Warum sollte es bei Zeitungen und Zeitschriften anders sein?


Die Umstellung auf Paid Content kostet den Verlagen zweifellos erst einmal Reichweite.

Kommentare: (1)

  • von juergenmessing - 08.03.10 18:52
    Sehr bissig, dieser Hieb auf die Öffentlich Rechtlichen. Ihr Verlage könnt es einfach nicht lassen. Nur zu Erinnerung: die Tagesschau App ist nicht wirklich kostenlos – sie wird durch GEZ-Einnahmen finanziert. Da die meisten eurer Leser diese Gebühr ohnehin entrichten müssen, sehen sie das Kostenlose an der Tagesschau App als Basis-Dienstleistung an. Man überlege sich den Aufruhr, die ARD würde dafür noch mal kassieren. Ihr wäret die Ersten, die Artikel schnaubend auf die ARD einprügeln
    würdet – und diesmal zurecht.


    Mal sehen, welche Verlage sich nach der Marktbereinigung noch im Paid Content Zirkel wieder finden. Ich bin da mal gespannt.

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