KMR -
11.03.10 16:38
Das Leistungsschutzrecht für deutsche Verleger ist seit Monaten in der Diskussion – wie es konkret aussehen soll, wurde aber bisher kaum thematisiert. Im Zuge der Auftaktveranstaltung des Kölner Medienrechtforums erläuterte Christoph Keese, Cheflobbyist der Axel Springer AG, einige Details. Demnach planen die Verleger in Kürze eine Kartellausnahmegenehmigung zu stellen, um eine neue Verwertungsgesellschaft zu gründen. Zahlen sollen in Zukunft nicht nur Portale wie Google, die kostenfrei
abrufbare Inhalte systematisch auswerten, sondern jeder gewerbliche Nutzer der Verlagsangebote im...
- An Leistungsschutzrecht: Nicht nur Google soll zahlen, sondern alle Nutzer Twitter senden
- Mit Leistungsschutzrecht: Nicht nur Google soll zahlen, sondern alle Nutzer Facebook empfehlen

Jetzt fangen sie an zu spinnen. Das nächste wird sein, dass Herr Keese behauptet, Nachrichten (von Springer) seien ein Grundrecht eines jeden Deutschen.
Zitat: "Wir sehen, dass die Abonnements von Zeitungen und Zeitschriften in den meisten Unternehmen zurückgehen.."
Das liegt auch an daran, dass viele Zeitungen die selben Informationsquellen nutzen und sich daher die Meldungen immer mehr gleichen.
Zitat: "Wir sehen, dass die Abonnements von Zeitungen und Zeitschriften in den meisten Unternehmen zurückgehen.."
Das liegt auch an daran, dass viele Zeitungen die selben Informationsquellen nutzen und sich daher die Meldungen immer mehr gleichen.
@nansy Das stimmt leider vollkommen. Das sehe ich genauso....Ist eigentlich sehr schade das man überall nur noch das selbe liest mit den gleichen Worten:-(
Neue Verwertungsgesellschaft? Die VG Wort ist doch schon für so was da. Sollen sie halt komplett auf Paid Content umstellen und schauen, wo sie bleiben. Ist ja nicht so, dass man Google und nicht-zahlende Leser nicht mit einfachen Mitteln ausschließen könnte...
Naja aber so einfach ist das doch auch wieder nicht oder?
Na ja, gegen Google würde ein simpler Eintrag in der robots.txt helfen, gegen kostenlose lesende Nutzer ein Bezahlsystem. Ich fürchte nur, die Verleger haben an beidem eigentlich kein Interesse (von einigen radikalen Ausnahmen mal abgesehen...).
Und was sind die Radikalen Ausnahmen? @Winjer