eriktechn -
15.03.10 12:48
Lt. einer Studio von Pew ziehen die Besucher(innen) von Websites Werbung einer so genannten Paywall vor.
Only seven percent of Americans said they would consider paying for news content and most said they would simply look for content elsewhere if their favorite site put up a pay wall.

Klar - weil Werbung kann man ja ausblenden und es so trotzdem kostenlos haben
@rocu Ich hoffe, dass bezüglich Ad-Blockern langsam ein Umlernprozess einsetzt. Den Ad-Blocker auszuschalten, oder zumindest die Websites zu whitelisten, die einem am Herzen liegen, ist IMHO sinnvoller. Wenn alle anfangen Paywalls aufzurichten, dann verliert das Internet seinen Sinn, a.k.a. Verlinkung.
Falls der Lernprozess nicht einsetzt, dann beginnt vermutlich ein neues Arms-Race im Aufspüren von Ad-Blockern,und dann gilt die Devise "wer blockt sieht nur einen Teil der Website". Wer nicht verstehen will, dass man für seine Arbeit auch eine – wie auf immer geartete – Entlohnung haben möchte, soll sich halt selbst hinsetzen und etwas kreieren.
Ich denke, das leider schon seit Jahren eine Feedbackschleife läuft. User blocken Ads, Publisher probieren Wege drumherum zu finden, noch mehr User blocken Ads.
Irgendwie wäre es gut, einen Knopf zeigen zu können: "Klicke hier, wenn Du diese Seite unterstützen willst", der dann alle Adblocker deaktiviert.
@rocu Das würde bedeuten, dass sich entweder alle Hersteller von Ad-Blockern zusammensetzen und eine API veröffentlichen (unwahrscheinlich) oder man sich als Betreiber(in) einer Website hinsetzt und versucht eine Scriptkonstruktion hinzubekommen, welche diese Funktionalität bei den verbreitetsten Ad-Blockern zur Verfügung stellt. Damit sich das für den/die Betreiber(in) der Website lohnt, müssten aber die gängisten Ad-Blocker das JavaScript erst einmal durchlassen.
Stellt sich die Frage: Lohnt es sich mehr einen Detektor für Ad-Blocker zu schreiben und dann einfach die relevanten Teile der Website mit einem Hinweis auszublenden, oder der Aufwand das Script (was nur von einem Teil der Besucher(innen) überhaupt gesehen wird) auf dem aktuellsten Stand zu halten?
Ich fürchte, solange sich die Werbung ist pöse™-Fraktion nicht auf einen vernünftigen Kompromiss einlässt, werden interessante Inhalte im Internet einfach weniger, sobald man merkt, dass man zwar die Arbeit in die Recherche usw. stecken darf, man aber mit einem Ad-Blocker gesagt bekommt, dass die Arbeit in keinster Weise geschätzt wird. Traurig aber war.
@rocu Sorry, mussten den Link erst suchen Ars Technica versucht es in Kooperation mit den Benutzer(innen), mal sehen ob es ihnen gelingt die Leser(innen) zu überzeugen.