lnell -
17.03.10 09:28
Ähnlich wie die Biologen bei den Lebewesen Pflanzen und Tiere unterscheiden, so teilen die Mathematiker alle Zahlen in rationale und irrationale auf. Die rationalen Zahlen sind dabei die einfachere Gattung. Im täglichen Leben hat man ständig mit ihnen zu tun. Sie lassen sich immer durch einen Bruch darstellen. Schreibt man den Bruch als Dezimalzahl, so hat diese entweder keine Stelle hinter dem Komma (zum Beispiel 2:1=2), eine begrenzte Anzahl von Stellen (5:4=1,25) oder unendlich viele, aber
sich periodisch wiederholende Stellen (6:11=0,545454. . .). Andere
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Ich finde die Aussage, rationale Zahlen seien die einfacheren recht lustig. Für jemand, der sich mit Mathematik öfter beschäftigt, ist nichts Unangenehmes dabei, einfach das Symbol pi zu benutzen. Eher würden solche Leute den Versuch, pi als Dezimalzahl zu schreiben, ziemlich erheiternd finden, da es nicht möglich ist.
Es gibt da noch ganz andere Zahlenmengen, z.B. die der komplexen Zahlen. Das schreibt sich etwa so: 1+3i. Hiermit kann man z.B, Probleme angehen, die entstehen, wenn man die Quadratwurzel aus 16 ziehen will: es gibt nämlich zwei Lösungen, +4 und -4, die beim Quadrieren wieder 16 ergeben. Aber für einen waschechten Mathematiker (der ich nicht bin), ist auch das noch Kinderkram…
Also wenn sich nur in irrationalen Zahlen die Bibel wiederfindet, und das auch noch beliebig oft, dann ist Pi mit Sicherheit eine komplexere Zahl als jede rationale
Man könnte auch generell fragen, ist Mathe normal?