Maike54 -
03.07.10 10:42
Einem Magazinbericht zufolge wollen die Spitzen der Koalitionsfraktionen die Laufzeiten von Atomkraftwerken bis September festlegen. Unionsfraktionschef Kauder habe mit seiner FDP-Kollegin Homburger vereinbart, bis dahin einen Gesetzentwurf vorzulegen.
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Würden die Laufzeiten um deutlich mehr als vier Jahre verlängert hätte dies faktisch kaum Auswirkungen, weil nach vier Jahren dieser Beschluss auch wieder gekippt werden kann.
Das hat genuso wenig Bedeutung wie der angebliche Ausstieg aus der Kernenergie, den offenbar die jetzige Regierung wieder rückgängig machen möchte. Doch auch ein Wiedereinstieg könnte natürlich von der nächsten Regierung wieder gekippt werden.
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10 Milliarden, das ist bestimmt nicht alles! Die Kosten für Zwischen und Endlagerung liegen sicher höher und sind nach oben offen solange es (Stand 2010) kein definitiv geeignetes Endlager gibt.
Die Zwischenlagerung kostet natürlich auf Geld. Wenn kein Endlager gefunden werden kann, erhöht dies die Kosten für Zwischenlagerung und Erkundung weiter.
Die Zwischenlagerung kostet natürlich auf Dauer auch Geld und der Müll strahlt noch mindestens zehntausend Jahre. Wenn kein Endlager gefunden werden kann, erhöht dies die Kosten für Zwischenlagerung und Erkundung weiter auf beliebig hohe Summen, wenn wir von einer tausendjährigen Zwischenlagerung ausgehen.
Jede Wette, Kohlestrom aus Importkohle ist auf Dauer günstiger! Die Alternative lautet nicht Atomstrom oder sündhaft teurer Solarstrom. Es gibt auch Kohlekraftwerke und selbst Wind- und Wasserkraft sind weit günstiger als Solarstrom. Bei korrekter Erfassung der Kosten der Zwischen- und Endlagerung ist auch Wind- und Wasserkraft wirtschaftlich günstiger als Atomstrom.
@OlbersD Letzte Mahnung.
@Alle ich warte noch auif Gegenargumente.