OlbersD -
10.09.10 09:20
Hilfe - über ein Jahr nach Baubeginn soll nach Ansicht der Grünen über S21 abgestimmt werden. Haben die noch alle Tassen im Schrank? Was soll das kosten, wenn nach so langer Zeit das Projekt noch abgebrochen wird? mehr bei welt.de
von OlbersD -
10.09.10 09:20
Ein Wahnsinn - dass eine solche Partei nach heutigen Umfragen bei 27 Prozent der Stimmen noch vor der SPD liegt.
von OlbersD -
10.09.10 10:02
Der von der SPD anvisierte Termin Ende des Jahres wäre wahrlich bereits sehr spät. Noch länger zu warten ist völlig irrsinnig. Im Grunde ist ein Abbruch des Projekts Stuttgart 21 heute bereits nicht mehr vernünftig vertretebar, wenn überhaupt noch möglich. Eine solche Entscheidung würde bereits heute enorme Kosten verursachen zur Entschädigung der Bahn für gebrochene Verträge und die bereits investierten Mittel in Planung und Bau wären verloren. Es wäre auch jede Menge Zeit verloren für einen
dringend benötigten Ausbau des Schienennetztes.
von OlbersD -
10.09.10 10:33
Aber die Grünen wissen genau, dass es faktisch keine Chance gibt S21 noch zu stoppen, auch nicht mit einem Volksentscheid. Denn bei einem Volksentscheid bräuchten sie die Stimmen von einem Drittel der Wahlberechtigten, was etwa, je nach Wahlbeteiligung, 50 Prozent der Stimmen bei der Landtagswahl entspricht.
von OlbersD -
10.09.10 10:49
Der Widerstand gegen S21 zum heutigen Zeitpunkt ist gerade für eine Partei, die sich angeblich für den Umwelt- und Klimaschutz stark macht, widersinnig. Mit dem Ausbau der Schnellfahrnetzes der Bahn, wird die Bahn attraktiver im Vergleich zu Auto und Flugzeug, was ökologisch betrachtet nur begrüßt werden kann. Heute darüber zu diskutieren, ob es preiswertere Alternativen zu S21 hätte geben können, ist nicht zukunftsorientiert. Heute würde der Abbruch des Projekts erst einmal enorme Kosten
verursachen, ohne dass darraus irgend ein Nutzen entsteht. Der überfällige Ausbau der Schnellfahrstrecke nach Ulm, wäre auf Jahrzehnte blockiert. Dies bedeutet mehr Verkehr auf der Autobahn und mit Flugzeug, mit den entsprechenden negativen Folgen für die Umwelt.
von OlbersD -
10.09.10 20:00
Der Ausstieg aus S21 kostet wohl 1,4 Milliarden Vertragsstrafen plus Planungs- und Baukosten die bereits ausgegeben wurden. Mehrkosten für die Strecke nach Ulm, angeblich etliche Milliarden, sagen einig von den Grünen bezahlte Gutachter, übernimmt der Bund. Wäre doch irgendwie blöd für das Land, einfach aus den Verträgen auszusteigen - oder?
Ein Wahnsinn - dass eine solche Partei nach heutigen Umfragen bei 27 Prozent der Stimmen noch vor der SPD liegt.
Der von der SPD anvisierte Termin Ende des Jahres wäre wahrlich bereits sehr spät. Noch länger zu warten ist völlig irrsinnig. Im Grunde ist ein Abbruch des Projekts Stuttgart 21 heute bereits nicht mehr vernünftig vertretebar, wenn überhaupt noch möglich. Eine solche Entscheidung würde bereits heute enorme Kosten verursachen zur Entschädigung der Bahn für gebrochene Verträge und die bereits investierten Mittel in Planung und Bau wären verloren. Es wäre auch jede Menge Zeit verloren für einen
dringend benötigten Ausbau des Schienennetztes.
Aber die Grünen wissen genau, dass es faktisch keine Chance gibt S21 noch zu stoppen, auch nicht mit einem Volksentscheid. Denn bei einem Volksentscheid bräuchten sie die Stimmen von einem Drittel der Wahlberechtigten, was etwa, je nach Wahlbeteiligung, 50 Prozent der Stimmen bei der Landtagswahl entspricht.
Der Widerstand gegen S21 zum heutigen Zeitpunkt ist gerade für eine Partei, die sich angeblich für den Umwelt- und Klimaschutz stark macht, widersinnig. Mit dem Ausbau der Schnellfahrnetzes der Bahn, wird die Bahn attraktiver im Vergleich zu Auto und Flugzeug, was ökologisch betrachtet nur begrüßt werden kann. Heute darüber zu diskutieren, ob es preiswertere Alternativen zu S21 hätte geben können, ist nicht zukunftsorientiert. Heute würde der Abbruch des Projekts erst einmal enorme Kosten
verursachen, ohne dass darraus irgend ein Nutzen entsteht. Der überfällige Ausbau der Schnellfahrstrecke nach Ulm, wäre auf Jahrzehnte blockiert. Dies bedeutet mehr Verkehr auf der Autobahn und mit Flugzeug, mit den entsprechenden negativen Folgen für die Umwelt.
Der Ausstieg aus S21 kostet wohl 1,4 Milliarden Vertragsstrafen plus Planungs- und Baukosten die bereits ausgegeben wurden. Mehrkosten für die Strecke nach Ulm, angeblich etliche Milliarden, sagen einig von den Grünen bezahlte Gutachter, übernimmt der Bund. Wäre doch irgendwie blöd für das Land, einfach aus den Verträgen auszusteigen - oder?