Vor 30 Jahren wurde es unruhig in Polen. Die Volksrepublik steckte im Sommer 1980 in einer tiefen wirtschaftlichen Krise. In Danzig ballten Werftarbeiter die Fäuste. Es kam zu massiven Streiks und die unabhängige Gewerkschaft Solidarnosc entstand. Mit ihr entfaltete sich eine Protestwelle, die das ganze Land erfasste.
Erich Honecker begriff sehr schnell, was passieren würde, wenn die Entwicklung im Nachbarland nicht aufgehalten würde: Die Tage des Sozialismus wären gezählt gewesen – nicht nur in Polen. Honeckers Position war klar: „Wir sind nicht für Blutvergießen. mehr bei videos.arte.tv
