phantadu -
15.03.12 11:44
Die bayrischen Sozialdemokraten werden es der CSU gleichtun und sich als Extra-Schwesterpartei zur SPD absplittern. Die SPD wird die SPB!
Begründung: Die Union hat enorme Vorteile in den Öffentlich Rechtlichen, weil sie insbesondere vor Wahlen und in Politrunden immer im Doppelpack als CDU/CSU erscheinen. während alle anderen Parteien nur einen Vertreter für ganz Deutschland ins Rennen schicken dürfen. mehr bei bananederwoche.blogspot.com
Wir müssen festhalten, CDU und CSU sind zwei eigenständige Parteien! Das ist vergleichbar mit der SPD und den Linken.
Die CDU hat sich vor vielen Jahren gedacht, es macht überhaupt keinen Sinn in Bayern gegen die CSU anzutreten. So wie es die SPD ja viele Jahre erleben musste.
Aus diesem Grund werden ja auch Koalitionsgespräche zwischen im letzten Fall drei Parteien (CDU,CSU und FTP) geführt.
Also hat die SPD mit den Linken ihre erweiterte Redezeit. ;-))) Nichts für ungut..
von phantadu -
15.03.12 12:19
Das ist ja wohl völliger Unfug. Die Linken und die SPD sind Spinnefeind und verschleißen sich damit gegenseitig. Nene, deine Logik stimmt nicht, insbesondere deshalb, weil derzeit die CSU nicht in den Bundestag käme ohne die CDU. Die SPD kann sehr wohl das gleiche machen und damit für Chancengleichheit sorgen. Wo steht, dass die CSU den alleinigen Bayernvertreteranspruch hat? Glaubst du denn wirklich, dass die BayernSPD immer brav mit der BundesSPD mitläuft? Da gibt es sehr wohl Diskrepanzen und ein Gerechtigkeitsdefizit. Gleiches Unrecht für ALLE!
von yiggamouse -
15.03.12 12:28
Man gewinnt keine Wahlen, indem man versucht, so zu sein, wie die Partei, gegen die man antritt. Dass ist genau der Fehler, weil man sich auf die Stärken des politischen Gegners konzentriert und nicht auf die Schwächen - und davon hat die CSU genug
von phantadu -
15.03.12 12:30
Es geht doch nicht um Inhalt, sondern um Redezeit in den Sendungen vor Wahlen, die natürlich das Abstimmverhalten beeinflusst.
von nansy -
15.03.12 12:57
zuviel Redezeit der CDU/CSU in den Sendungen vor Wahlen..?
Hatten wir das nicht schon einmal, nur umgekehrt?
Elisabeth Noelle-Neumann merkte 1981 kritisch an: "Man muß sich fragen, ob der Minderheitenstatus von Journalisten, die zur CDU/CSU tendieren, die Verwirklichung der verfassungsrechtlich geforderten Ausgewogenheit und publizistischen Vielfalt in Rundfunkprogrammen beeinträchtigt.
Damals fühlte sich die CDU/CSU unterrepräsentiert !
von phantadu -
15.03.12 13:01
Das kann an Fakten überprüft werden. Ich habe das gemacht vor den letzten großen Wahlen in den Politrunden, wo alle vertreten waren. Das Tragische war, dass die jeweiligen Unionsvertreter sogar einzeln noch mehr redeten. Und das war kein Einzelfall. Mit dieser BayernCSU-Masche sind übrigens auch andere Bundesländer benachteiligt, weil sie unterrepräsentiert sind. Kein Wunder, dass Bayern immer Extrawürste bekommt...
von nansy -
15.03.12 13:03
Ja, das hat Frau Noelle-Neumann damals auch behauptet. Fand ich damals nicht überzeugend, heute reißt mich diese Behauptung auch nicht vom Hocker....
von phantadu -
15.03.12 13:05
Du hältst es also für gerecht, dass nur die Union immer zwei Leute ins Rennen schicken kann? Ich nicht.
von nansy -
15.03.12 13:11
Das läßt sich doch ändern, wie du schon vorgeschlagen hast. Ob das der SPD wirklich hilft?
von phantadu -
15.03.12 13:27
König Ude könnte es tatsächlich helfen. Aber darum geht es nicht: Es schadet der Union, die sich bisher immer wieder überall Vorteile herausgepickt hat. Mal ist es eine Union und dann sinds plötzlich zwei, wenns in den Kram passt. Und das ist schlicht unfair. Nur darum gehts. Der Wähler soll nach Inhalten entscheiden und nicht durch einseitige Überrepräsentanz manipuliert werden. Nur darum gehts mir.
von yiggamouse -
15.03.12 14:11
Nur funktioniert die neumannsche Schweigespirale in Bayern anders rum: CSU-orientierte Journalisten haben eine absolute Mehrheit. Das muss so sein, denn wenn sie nicht so orientiert wären, dann wären Sie halt nicht an entsprechender Position...
Presserechtlich werden hier Diskussionen geführt und Praktiken gepflegt, da könnte manch verflossener Bundespräsident nur schmunzeln...
von phantadu -
15.03.12 14:15
Mei, vo nix kimmd a nix...
von yiggamouse -
15.03.12 14:29
Bayerische Dreifaltigkeit in Sachen Veränderung: Hamma imma scho aso gmacht, gschadt hods no nia, da kannta sunst a jeder daher kemma.
von nansy -
15.03.12 14:33
Ich dachte immer das wären die drei Grundsätze der Verwaltung: Haben wir immer schon so gemacht, haben wir noch nie so gemacht und da könnte ja jeder kommen. Aber auf bayerisch klingt das natürlich besser....
von TC-Stahl -
15.03.12 14:35
Um mal eine Behauptung hier klar zu stellen: Die CSU tritt in Bayern eigenständig zu den Bundestagswahlen an. Sie kommt bundesweit damit auf um die 7% - und damit in das Parlament. Da wird nix mit der CDU verrechnet. Bitte nicht immer solchen Unsinn verbreiten -.-
von phantadu -
15.03.12 14:39
Es gibt da Fraktionsverbundregelungen, die eben nicht verlangen, dass sie bundesweit über 5 Prozent kommen, weil umgekehrt die CDU nicht in Bayern kandidiert.
von phantadu -
15.03.12 14:42
Und die SPD Bayern kann das genauso machen. Wenn schon, denn schon... dann sehen wir ja, obs ungerecht ist oder nicht...
Mit der rechtlichen Anmerkung, hast du recht, aber das macht die Sache für die CSU nicht besser. Wenn man manche Umfragen zur Wählergunst auf die 5% Hürde umrechnet, muss die CSU um den Einzug in den Bundestag bangen....
von TC-Stahl -
15.03.12 14:54
phantadu hat geschrieben: "...weil derzeit die CSU nicht in den Bundestag käme ohne die CDU."
Klingt für mich so, als ob die CSU nicht über die 5%-Hürde käme. Was nicht der Fall ist - wenn auch nur knapp und keineswegs sicher bis in alle Zeiten.
Umfragen sind irrelevant. Was zählt, sind Wahlen. Alles andere ist Schall und Rauch.
von phantadu -
15.03.12 15:08
Dass die CSU immer wieder über die 5 Prozent gekommen ist, liegt auch daran, dass sie einen Alleinvertreteranspruch für Bayern suggeriert, weil nur die CSU diesen Vorteil nutzt. Dass die CSU nicht mehr so sicher im 5 Prozentsattel sitzt, haben bestimmte Umfragewerte schon gezeigt. Darum gehts aber nicht. Sie haben vor Wahlen immer die Doppelpräsenz und können so die WählerMeinung besser beeinflussen. Ist doch immer leichter zwei gegen einen. Was spricht dagegen, dass es die SPD, die Grünen, die Linken und die FDP das spezielle Bayernsonderrecht genauso mit diesen seltsamen extra Fraktionsbestimmungen ausnutzen? Es ist machbar. Seltsam ist doch, dass das gerade den CSUlern so gar nicht passt...
von yiggamouse -
15.03.12 15:15 @TC-Stahl : Umfragen sind die eigentliche Währung in der Politik - die Wahlen sind nur Zahltag. Nicht wünschenswert, ist aber so. Dass sich viel bzgl. der Umfragen verändern kann, ist klar, da gebe ich dir recht.
von meinefinanzanlagen -
15.03.12 15:21
Zu den einseitigen Verteilung bei Journalisten, vielleicht noch - das Verhältnis ist genau anders rum. Viel mehr "SPD" als "CDU".
Schönes Buch kann ich dazu empfehlen "Jan Fleischhauer - Unter Linken". Sehr empfehlenswert - finde ich. Hat es auch eine TV Reportage zu gegeben.
von phantadu -
15.03.12 15:35
Burda, Springer, Bertelsmann, die regionalen Bauernblätter etc und viele mehr sind eindeutig rechtskonservativ vom Kopf. Wo ist bitte die Mehrheit, wenn Springer die Meinung im Land beherrscht. Und nochmal: Die öffentlich Rechtlichen waren immer in rechtskonservativer Überhand. Schaut doch, wenn allein Merkel überall an die Chefposten gesetzt hat. Macht euch nix vor: Dass die Journalisten mehrheitlich links sind, heißt gar nichts, wenn nur die mit rechter Gesinnung eine Festanstellung kriegen.
von meinefinanzanlagen -
15.03.12 16:27
Genau!
Deswegen ist ja das Scheitern der Rot-Grünen Koalition in NRW von gestern in den Medien ein scheitern und versagen der FDP.
Heute gibt es kein Medium was sagt, dass ROT-Grün versagt hat! Was tatsächlich der Fall ist!
Nein, das ist Selbstmord und ähnliches für die FDP.
... weil der "rechte Sumpf" von CDU/CSU und FDP die Medien im Griff hat...
von phantadu -
15.03.12 16:40
naja, ich weiß ja nicht, wo du lebst. Ich hatte wahrlich nicht den Eindruck als ob die Medien viel Gutes an der Kraftregierung ließen. Es wundert doch eher, dass sie nach Umfragen vorn stehen, nach all dem Gewettere, dass sie das Land immer nur weiter in die Schuldenfalle getrieben hat. Und wenn du schon NRW in die Waagschale wirfst: Das Land ist größer und hat vor Bundestagswahlen keinen ExtraVertreter wie die Bayern.
Und wart doch ab. Wahlen entscheiden sich immer in den letzten zwei Wochen. Da finden die schon wieder irgendeinen Jugendlichen mit Migrationshintergrund oder ein anderes Superargument...
Dass du Bild für SPD-nahe hältst, find ich putzig.
von meinefinanzanlagen -
15.03.12 20:38
Mir ging die Wahlprognose. Sondern nur wie sich die Medien zum scheitern von ROT-Grün in NRW äussern!?
Es gab kein scheitern von ROT-Grün. Es gab & gib nur das Eigentor und den Selbstmord der FDP.
von phantadu -
15.03.12 21:15
Du hast ja recht, wenn du meine Aussage nicht als allgemeingültig stehen lässt, denn natürlich haben wir auch einen Sensationsjournalismus und eine Zeit, wo eh alles Kopf steht. Ich hab viel mit Journalisten zu tun... und ich weiß, dass du da verdammt opportunistisch sein musst, wenn du das große Glück haben willst, eine Stelle bei den Großen zu kriegen. Und dass die Großen allesamt keine Freunde von links sind... also bitte... Bild wird sicher nicht für die Kraft sein, nur weil sie die FDP jetzt zum Hauptthema macht. Totgesagte leben länger.... Die Wahl ist noch lange nicht gelaufen. Lass uns doch einfach die Medien die letzten zwei Wochen vorher genau studieren. Alle wissen, dass es nur auf diese letzten zwei Wochen ankommt. Und ich bin sicher, dass da Bild etc noch irgendwas ausm Hut zaubern...
von meinefinanzanlagen -
15.03.12 22:23
Du willst mich glaube ich nicht verstehen.
Ich meine, dass die Berichterstattung gerade jetzt für NRW tief rot also links ist.
Rot-Grün ist aktuell mit der Umsetzung ihrer Politik gescheitert. Fakt.
Aber die Berichte in der Presse sagen nur, dass das Selbstmord der FDP war.
Wenn unsere Presse, wie Du darstellst, von CDU/FDP geprägt wäre, mussten jetzt alle den demokratischen Einsatz der FDP feiern und versuchen die Prognossewerte der FDP steigern.
Das Gegenteil ist aber der Fall.
Ob man es mag oder nicht, die aktuelle Bundespolitik gerade im Vergleich zur Vergangenheit nicht unerfolgreich. Allerdings findet das selten in der Presse statt.
Man stelle vor, wenn der Gerhard 2,X Millionen Arbeitslose erreicht hätte. Das wäre in der Presse der Kanzler für die Ewigkeit gewesen.
von phantadu -
16.03.12 00:43
Ich versteh dich sehr wohl. Ich sag nur, dass vorher die Presse nicht so doll war und dass im Journalismus immer die letzten beiden Wochen vor einer Wahl wichtig sind. Da entscheiden die Wähler, die sich noch nicht festgelegt haben. Und wir werden es ja sehen, wie die Medien reagieren. Ob Bild jetzt tiefrot ist, halt ich für eine gewagte Theorie...
Lass es uns doch abwarten. Der Journalismus ist natürlich auch eine Hure. Aber die Medienlandschaft ist gewiss nicht links. Da fällt mir nur noch die Taz ein. Aber vielleicht sollten wir die Begrifflichkeit tiefrot klären... da haben wir vermutlich unterschiedliche Ansichten...
von nansy -
16.03.12 08:25
Außer ein oder zwei vorzeigbare Erfolge hat Rot/Grün in NRW nichts vorzuweisen - bei einer Minderheitsregierung auch nicht besonders verwunderlich. Dafür hat man sich als Volkserzieher und Verbotsbefürworter profiliert. Eine gewisse Bevorzugung dieser "Koalition" in der Presse ist wohl nicht zu leugnen. Die FDP hat kein vorzeigbares Profil und ist zur Zeit sowieso an allem schuld. Die unbekannte Größe bei Neuwahlen sind die Piraten. Das weiß auch die SPD und hat sich entschlossen, diese Partei offiziell nicht wahr zu nehmen.
Die Linken haben in diesem Spiel keine guten Karten - dort hat man es noch nicht einmal nötig, auf Bürgeranfragen zu antworten.
von phantadu -
16.03.12 10:15
Die FDP ist gerettet! Der Smarte Schönling kommt zurück... Die Hannelore Kraft ist eigentlich eine sehr sympathische Frau. Mir gefällt die. Aber das Rauchen, ja... Teile der CSU wollen jetzt übrigens das Rauchen auch unter freiem Himmel verbieten. Wer bietet mehr???
von meinefinanzanlagen -
16.03.12 10:25
Bei dem Gesellschaftlichen Schaden den Rauchen erzeugt, muss man sich eigentlich fragen warum Rauchen überhaupt erlaubt ist. Andere Drogen sind auch verboten!
von phantadu -
16.03.12 10:34
Red keinen Schmarrn! Rauchen ist in keinster Weise gesellschaftlich schädlich. Ganz im Gegenteil!
von meinefinanzanlagen -
16.03.12 10:37
Ich dachte Du arbeitest im Krankenhaus!?
Da gibt es aber mehr als genug statistiken zu. Auch wenn die Tabakindustrie das nicht haben möchte. Die Ausgabe im Gesundheitswesen für die Folgen von Rauchen übersteigen deutlich die Steuereinnahmen...
von nansy -
16.03.12 10:46 @meinefinanzanlagen - Lustig, dass Du auch mit diesem Schauermärchen kommst. Das ist schon längst widerlegt worden. Raucher und Dicke kommen die Gesellschaft billiger, als Dünne und Nichtraucher. www.welt.de
Wenn deine Schlussfolgerung richtig wäre, was meinst du wohl, wie oft uns das in den Zeitungen rauf und runter vorgebetet würde?
von meinefinanzanlagen -
16.03.12 10:48
;-), Ihr glaubt auch nur das was glauben wollt, oder?
von nansy -
16.03.12 10:53 @meinefinanzanlagen - Nachtrag: "Auch wenn die Tabakindustrie das nicht wahrhaben möchte."
Die böse Tabakindustrie oder die böse Tabaklobby im Bewußtsein der Menschen ist Teil der Propaganda der Tabaklobby der WHO.
Wie lautete schon einer der strategische Ansätze auf der dritten „Weltkonferenz Rauchen und Gesundheit? = "Die Tabakindustrie sollte verteufelt werden (Demonize the tobacco industry)" Das hat auch gut funktioniert, wie man an vielen Kommenten feststellen kann.
von phantadu -
16.03.12 10:56
sozialverträgliches Frühabbleben vergessen? Wahrlich meinefinanzanlage, den Vorwurf, den du uns machst, kannste gerne zurückbekommen. Ich arbeite nicht mehr im Krankenhaus, weil sie uns dort das Rauchen verboten haben. Ich bin jetzt freiberuflicher PC.Hocker und kann so mit Genuss weiter rauchen und bringe damit der Gesellschaft jede Menge. Und was ist der Dank?
von meinefinanzanlagen -
16.03.12 10:56
Ich würde jetzt so weit gehen, Rauchen ist Gesundheitsfördernd. Regt den Blutdruck an.
;-)) Entschuldigt bitte
von nansy -
16.03.12 11:07 @meinefinanzanlagen - Natürlich ist das Rauchen, wie auch andere Dinge im Leben auch, nicht gerade gesundheitsfördernd. Darum geht es aber nicht. Die Ausgrenzung der Raucher konnte erst Erfolg haben, als man sich einige fiese Strategien ausgedacht hat (u.a. der ominöse Passivrauch). Dafür gibt es Belege von der Tabakkontrolle selbst, die ich auch verlinken kann.
Aber natürlich sehe ich kleine Notwendigkeit, andere Menschen zu bekehren, ganz im Gegensatz zur WHO, SPD oder Grünen (in Bayern auch CSU).
von phantadu -
16.03.12 11:09
nansy, jetzt hast es gerade noch mal gerissen. Erfreulich zu hören, dass die CDU bei der weltweiten Antiraucherkampagne nicht mitmacht...
von nansy -
16.03.12 11:13
phanta, die CDU hangelt sich bei diesem Thema mal eben so durch - mal so, mal so. Sie gehört allerdings nicht zu den verbissenen Gesundheitfetischisten.
von phantadu -
16.03.12 11:21
Du meinst in NRW, oder? Im Bund sind die sich alle einig. Da verbietet die FDP Tante gerade die E-Zigaretten und ich hab von der Union nur Ähnliches gehört. Da ist keiner besser... Wenn ich zum Rauchen aufhören gezwungen werde, weil es verboten wird, muss ich kriminell werden. Ich werde alles tun, um weiter zu rauchen. Mal schaun wieviel die Gesellschaft davon hat, wenn sie uns alle in Beugehaft oder tatsächlich ins Gefängnis stecken muss, weil wir Verbrecher nicht aufhören wollen...Allein die Fahndung nach den Rauchterroristen... das wird lustig.
Wir müssen festhalten, CDU und CSU sind zwei eigenständige Parteien! Das ist vergleichbar mit der SPD und den Linken.
Die CDU hat sich vor vielen Jahren gedacht, es macht überhaupt keinen Sinn in Bayern gegen die CSU anzutreten. So wie es die SPD ja viele Jahre erleben musste.
Aus diesem Grund werden ja auch Koalitionsgespräche zwischen im letzten Fall drei Parteien (CDU,CSU und FTP) geführt.
Also hat die SPD mit den Linken ihre erweiterte Redezeit. ;-))) Nichts für ungut..
Hatten wir das nicht schon einmal, nur umgekehrt?
Elisabeth Noelle-Neumann merkte 1981 kritisch an: "Man muß sich fragen, ob der Minderheitenstatus von Journalisten, die zur CDU/CSU tendieren, die Verwirklichung der verfassungsrechtlich geforderten Ausgewogenheit und publizistischen Vielfalt in Rundfunkprogrammen beeinträchtigt.
Damals fühlte sich die CDU/CSU unterrepräsentiert !
Presserechtlich werden hier Diskussionen geführt und Praktiken gepflegt, da könnte manch verflossener Bundespräsident nur schmunzeln...
Mit der rechtlichen Anmerkung, hast du recht, aber das macht die Sache für die CSU nicht besser. Wenn man manche Umfragen zur Wählergunst auf die 5% Hürde umrechnet, muss die CSU um den Einzug in den Bundestag bangen....
Klingt für mich so, als ob die CSU nicht über die 5%-Hürde käme. Was nicht der Fall ist - wenn auch nur knapp und keineswegs sicher bis in alle Zeiten.
Umfragen sind irrelevant. Was zählt, sind Wahlen. Alles andere ist Schall und Rauch.
Schönes Buch kann ich dazu empfehlen "Jan Fleischhauer - Unter Linken". Sehr empfehlenswert - finde ich. Hat es auch eine TV Reportage zu gegeben.
Deswegen ist ja das Scheitern der Rot-Grünen Koalition in NRW von gestern in den Medien ein scheitern und versagen der FDP.
Heute gibt es kein Medium was sagt, dass ROT-Grün versagt hat! Was tatsächlich der Fall ist!
Nein, das ist Selbstmord und ähnliches für die FDP.
... weil der "rechte Sumpf" von CDU/CSU und FDP die Medien im Griff hat...
Und wart doch ab. Wahlen entscheiden sich immer in den letzten zwei Wochen. Da finden die schon wieder irgendeinen Jugendlichen mit Migrationshintergrund oder ein anderes Superargument...
Dass du Bild für SPD-nahe hältst, find ich putzig.
Es gab kein scheitern von ROT-Grün. Es gab & gib nur das Eigentor und den Selbstmord der FDP.
Ich meine, dass die Berichterstattung gerade jetzt für NRW tief rot also links ist.
Rot-Grün ist aktuell mit der Umsetzung ihrer Politik gescheitert. Fakt.
Aber die Berichte in der Presse sagen nur, dass das Selbstmord der FDP war.
Wenn unsere Presse, wie Du darstellst, von CDU/FDP geprägt wäre, mussten jetzt alle den demokratischen Einsatz der FDP feiern und versuchen die Prognossewerte der FDP steigern.
Das Gegenteil ist aber der Fall.
Ob man es mag oder nicht, die aktuelle Bundespolitik gerade im Vergleich zur Vergangenheit nicht unerfolgreich. Allerdings findet das selten in der Presse statt.
Man stelle vor, wenn der Gerhard 2,X Millionen Arbeitslose erreicht hätte. Das wäre in der Presse der Kanzler für die Ewigkeit gewesen.
Lass es uns doch abwarten. Der Journalismus ist natürlich auch eine Hure. Aber die Medienlandschaft ist gewiss nicht links. Da fällt mir nur noch die Taz ein. Aber vielleicht sollten wir die Begrifflichkeit tiefrot klären... da haben wir vermutlich unterschiedliche Ansichten...
Die Linken haben in diesem Spiel keine guten Karten - dort hat man es noch nicht einmal nötig, auf Bürgeranfragen zu antworten.
Da gibt es aber mehr als genug statistiken zu. Auch wenn die Tabakindustrie das nicht haben möchte. Die Ausgabe im Gesundheitswesen für die Folgen von Rauchen übersteigen deutlich die Steuereinnahmen...
www.welt.de
Wenn deine Schlussfolgerung richtig wäre, was meinst du wohl, wie oft uns das in den Zeitungen rauf und runter vorgebetet würde?
Die böse Tabakindustrie oder die böse Tabaklobby im Bewußtsein der Menschen ist Teil der Propaganda der Tabaklobby der WHO.
Wie lautete schon einer der strategische Ansätze auf der dritten „Weltkonferenz Rauchen und Gesundheit? = "Die Tabakindustrie sollte verteufelt werden (Demonize the tobacco industry)" Das hat auch gut funktioniert, wie man an vielen Kommenten feststellen kann.
;-)) Entschuldigt bitte
Aber natürlich sehe ich kleine Notwendigkeit, andere Menschen zu bekehren, ganz im Gegensatz zur WHO, SPD oder Grünen (in Bayern auch CSU).