KMR -
10.04.12 13:27
Immer wieder erzählen mir Gründer, dass sie “so richtig loslegen” wollen, wenn sie sich eine Finanzierung besorgt haben. Diese Einstellung kenne ich gut, denn so habe ich früher auch gedacht. Das Ganze hat nur einen Haken: ein Investor will nicht VOR sondern IN ein(em) laufenden Business einsteigen. Er will das Gefühl haben, dass etwas läuft: er möchte “traction” sehen. Daher auch der oft geäusserte Wunsch nach einem Prototypen, mit dem das Gründerteam in der realen Welt die Funktionsweise seiner Idee demonstrieren kann. mehr bei idee.vc
von meinefinanzanlagen -
10.04.12 13:43
Am Besten ist, die Startkosten gering zu halten und nicht von Anfang an die alles wollen. Microsoft ist auch nicht an einem Tag gegründet worden.
von maddie -
10.04.12 16:35
Ich glaube, das ist ein grundlegendes Problem in Bezug auf die Denkweise vieler Menschen: "wenn ich erstmal... dann wird alles gut...".
Ein Investor bedeutet wohl leider meist auch Druck und Abhängigkeit.
Geht jetzt zwar fast am eigentlichen Thema vorbei, aber meiner Meinung nach ist das Wichtigste bei einer Gründung Leidenschaft und Begeisterung. Dadurch ist dann auch die Motivation des Gründers hoch, zudem werden Mitarbeiter motiviert und wahrscheinlich auch eher schlechte Zeiten und Frust durchstanden...
von KMR -
10.04.12 16:37 @maddie Genau! Das Abhängigmachen von Anderen oder Anderem ist nie gut. Man selbst ist der/diejenige, die Andere begeistern müsste!
von meinefinanzanlagen -
10.04.12 17:21
Jaja, am Ende haben die Investoren das sagen oder die Mehrheit und dann ist man Angestellter im eigenen Unternehmen.
von KMR -
10.04.12 17:25 @meinefinanzanlagen Es kommt darauf an, wie wichtig man für das Unternehmen ist......
von meinefinanzanlagen -
10.04.12 17:27
Das ist natürlich war, aber je nachdem wie viel Geld man braucht und was bereits von der Firma existiert um mehr Anteile hat der Geldgeber und meistens wollen die mitreden. Spätestens wenn es ums Geld geht.
von KMR -
10.04.12 17:29
ja, mitreden an sich ist aber ja durchaus gewollt: viele VCS haben sehr gute Ideen und ein engmaschiges Netzwerk - da ist "Mitreden" gut!
von yiggolino -
10.04.12 19:49
wenns klappen muss dann klappt es meistens nicht
von meinefinanzanlagen -
10.04.12 21:52
Mit Maß und Ziel dann wird alles gut
Ein Investor bedeutet wohl leider meist auch Druck und Abhängigkeit.
Geht jetzt zwar fast am eigentlichen Thema vorbei, aber meiner Meinung nach ist das Wichtigste bei einer Gründung Leidenschaft und Begeisterung. Dadurch ist dann auch die Motivation des Gründers hoch, zudem werden Mitarbeiter motiviert und wahrscheinlich auch eher schlechte Zeiten und Frust durchstanden...