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Social Media für Unternehmen: Hype oder Revolution?

Social Media ist nicht mehr nur im privaten, sodnern auch im Arbeitsalltag angekommen. Mehr und mehr Unternehmen setzen auf die neue Form des Marketing, sind aber gleichzeitig unsicher, auf welche Plattformen sie setzen sollten. Die große Frage: was ist Hype und was ist Revolution im der Social-Media-Web-2-0-Internet-Welt?

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  • kivat meint
    Social Media ist aktuell eine der besten Möglichkeiten, um kostengünstig Werbung im Internet zu streuen.
  • Quatsch, bringt für die meisten Firmen nichts.

    Hype und kostenlose Werbung für Facebook und Co
  • kivat meint
    Aber sicher bringt es was. Hast du dich mit dem Thema richtig befasst?
  • kivat meint
    Dem Unternehmen.
  • Hast Dir schon ein Auto gekauft, weil BMW bei Facebook ist, oder einen Fernseher?

    Das ganze Thema TWITTER, Facebook und ähnliches ist heute aus Geschäftssicht ein größer Haufen Spam
  • kivat meint
    Auch ein Blog ist Social Media. Also auch Spam?
  • Du hast nach Hype oder Revolution gefragt, und sage Hype und völlig überschätzt
  • Bei etwas dabei" zu sein oder etwas "zu machen" bringt nie irgendwas, egal ob es nun Social Media oder sonstwas ist. Man muss es gut machen und ggw. ist die Mehrheit der deutschen Unternehmen noch nicht so dialogfähig, um mit SM langfristig erfolgreich zu sein.
    Die Idee, dass man Social Media als billige Werbung einsetzen kann, ist mindestens hanebüchen.
  • kivat meint
    Kostengünstig heißt nicht billige Werbung.

    Ich kann im Vergleich zu anderen Werbeformen (Fernsehwerbung) eine Zielgruppe ganz genau ansprechen. Deshalb billige Werbung. Hätte ich etwas genauer schreiben sollen.
  • Der Punkt ist nicht das "billige", sondern die Idee, SM seien eine Form von "Werbung". Geh mal in die Kneipe nebenan und versuch bei den Leuten im Kneipengespräch "Werbung" zu machen...
    Wenn du eine gute Geschichte hast, dann erzähl sie im Kneipen- oder Webdialog, egal ob du Privatperson oder Unternehmen bist. Wenn du Werbung machen willst, kauf Anzeigen (wovon ich auch wenig halte).
  • kivat meint
    O.K. hast mich überzeugt. Das mit der Kneipe war ein sehr gutes Argument.
  • Wer in der Kneipe seinen Freunden davon erzählt wie toll der Friseur gestern die Haare geschnitten hat oder dass der neue BMW das beste Auto aller Zeiten ist, der macht Werbung in Form von Empfehlungsmarketing. Das Werbung zu nennen ist durchaus problematisch, weil es eben schwerer zu kontrollieren ist. Und vor allem: wenn es gefaked ist, merken Verbraucher und Konsumenten das.

    Es ist aber möglich eine Strategie zu entwickeln, die Markenbotschafter mit einbindet. Das hat viel mit Kundenbindung zu tun und ist kein Social Media Phänomen. Dabei geht es darum besonders zufriedene Kunden zu identifizieren und eben eine besondere Beziehung zu ihnen aufzubauen. Besteht solch eine Strategie und stellt man fest, dass die Markenbotschafter auch bei Twitter und Facebook sind und möglichst sogar eine große Reichweite haben, dann wird Social Media als Kanal extrem interessant und -wenn man es so ausdrücken will- eben auch sehr kostengünstig, weil die Reichweite nicht nur vom Volumen her, sondern auch von der Qualität der Kontakte her unschlagbar ist.

    Social Media bringt allerdings wenig, wenn es ohne Ziel und ohne Strategie eingesetzt wird. Dabei geht es allerdings nicht darum möglichst viele Fans/Follower oder Freunde zu sammeln, sondern dass die Strategie aus Maßnahmen besteht, die die Unternehmensziele erreichen. Kundenbindung ist (sollte) für Unternehmen ein Thema sein und dazu lässt sich Social Media extrem gut nutzen.

    Der Artikel spielte also darauf an, dass man nicht jedem Hype hinterher rennen sollte, weil es dadurch schnell passieren kann, dass man Ressourcen verschwendet. Man sollte aber die Revolution hinter dem Internet erkennen: die globale Vernetzung, die many-to-many Kommunikationsmöglichkeiten, die Emanzipation des Kunden, der einem Geschäft oder Dienstleister mit schlechten Bewertungen die Online-Reputation ganz schön beeinflussen kann. Wenn ich einen Finanzberater in Berlin suche und aus mehreren auswählen möchte, dann wähle ich eher einen mit guten Bewertungen.

    Die Online-Marketing-Welt ist sehr komplex, aber es gibt sie und richtig genutzt kann sie auch effektiv sein. Wer als Unternehmer ohne Plan im Internet unterwegs hat, der wird schnell feststellen dass "Das ganze Thema TWITTER, Facebook und ähnliches ist heute aus Geschäftssicht ein größer Haufen Spam".
  • Genau. Realistische Sicht. Ich würde diese strategische Sichtweise allerdings bei derzeit weniger als 30% aller Social Media Auftritten sehen...
  • Natürlich kann man so etwas als Kundenbindung betrachten. Ob etwas bring muss jeder für sich entscheiden.

    Ich würde sogar deutlich wegen 30% sagen! Quasi Geld verdienen mit TWITTER und CO und wir zeigen wie es geht.