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Rechte für Roboter? – Ich bin, was ich speichere! – Wollt ihr tatsächlich Daten schützen?

Normalerweise kreise ich immer um das Fließgleichgewicht und folgere, dass man das ist, was man isst, bzw. aufnimmt, wenn man von einem bestimmten Status Quo der Hardware (biologische Lebensform) ausgeht. Das ist leicht erweiterbar. Jedem ist klar, dass man von seiner Umgebung anzieht und mit ihr in einer Wechselbeziehung steht, auch den Einfluss der Erziehung und Schulbildung vergesse ich natürlich nicht und vor allem die Medien und den Informationsfluss. Über du bist was du liest kam ich dann heute einen Schritt weiter, denn ich denke du bist was du speicherst (bzw. ich bin, was ich speichere). Die Reize werden gefiltert, aufgenommen und bewertet (retikuläre Struktur, limbisches System …) und dann wird erst entschieden, was gespeichert wird und was verworfen wird. Das wiederum bestimmt, was du in Zukunft heraus filterst, aufnimmst und wie du es bewerten wirst. Das bestimmt im Endeffekt aber auch, was du liest, wohin du dich begibst, was du eben machst, trinkst, isst usw., also sprach Helmeloh, ich bin, was ich speichere.

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  • Auf den Datenschutz mag ich mich nach wie vor nicht gerne einlassen, da alleine schon die Wortwahl eine Katastrophe ist! Daten benötigen keinen Schutz, denn dafür wird in der objektorientierten Programmierung schon durch Datenkapselung gesorgt. Aber wenn ihr sie unbedingt schützen wollt, dann legt doch einfach ein Backup an. Also diese idiotische Wortwahl stört mich so sehr, dass ich auf das eigentliche Thema gar nicht mehr eingehen möchte, aber was ist mit den Daten der Menschen?
    Muss ich mir eine Hirnwindung gerade ziehen lassen, weil ich etwas gehört oder gesehen habe, wovon ein anderer glaubt, dass es seinen Privatbereich, seine Intimsphäre verletzt?