krautraub -
08.06.12 16:42
Das Atomkraftwerk Fessenheim meldet erneut eine Panne. Zwar erklärt der Betreiber sinngemäß, dass es sich nur um eine Lappalie gehandelt habe. Doch es ist nicht der erste Vorfall dieser Art. mehr bei badische-zeitung.de
von phantadu -
08.06.12 17:08
Hehe du Ökoterrorist, stell hier nicht solche Lügenpropaganda ein! Deutsche AKWs sind und bleiben die allerallersichersten der Welt. Wo kommen wir denn dahin, wenn unsere Energiekonzerne von solchem Geschmodder wie dir ständig verleumdet werden. Willst du denen die globalen Geschäfte versauen, oder was? Wo die doch gerade weltweit bauen. Bei Ankara zum Beispiel bauen sie gemeinsam mit Tepco eines im Hochrisikoerdbebengebiet. Das geht nur, weil es DEUTSCHE und damit unantastbare Technologie ist... du verstehn?
von OlbersD -
08.06.12 20:29 @phantadu Fessenheim liegt doch in Frankreich?
von phantadu -
08.06.12 21:04
nicht deutsche Technologie? Deutsche AKWs sind alle, die deutsche Konzerne weltweit bauen. Und ich glaube, dass wir da auch die Finger drin haben... Aber he, wieso bist du da? Bist du auch einer, der die nächsten Wochen zu grauenhaften Leiden verurteilt ist?
von OlbersD -
09.06.12 12:12
Jedenfalls ist Fessenheim viel älter als die deutschen noch laufenden AKW und damit auch als gefährlicher einzustufen. Eine Stilllegung wäre daher wünschenswert.
von phantadu -
09.06.12 12:19
Hollande hat ja vor, es stilllegen zu lassen. Aber das ist nur ein Tropen auf dem heißen Stein. Deutschland ist umgeben von AKWs, die keiner Prüfung standhalten. Die EU schert das nicht. Die verbietet dieses Jahr noch die Halogenlampen. Außerdem muss sie uns Raucher ausrotten. Da bleibt keine Zeit für so Banales wie AKWs... die sollen vielmehr von der EU noch ordentlich subventioniert werden, hieß es neulich mal...
von OlbersD -
09.06.12 12:24
Jedenfalls ist Fessenheim viel älter als die deutschen noch laufenden AKW und damit auch als gefährlicher einzustufen. Eine Stilllegung wäre daher wünschenswert.
Bei etwa 6 Prozent der Spaltungen entsteht Cäsium-137, das AKW produziert im Jahr 11700 GWh und etwa dreimal so viel Wärme. Damit erreicht sich die jährliche Produktion an Cäsium-137 Atomen zu.
von OlbersD -
10.06.12 10:38
Ich wiederhole es nochmal. Entgegen allem Geschwätz, ist bei der Kernenergie nicht die Endlagerung das große Problem, sondern die Gefahr eines schweren Unfalls (GAU) im Betrieb eines AKW (siehe Harrisburg, Tschernobyl, Fukushima).
Selbst bei normalem Betrieb, ohne schwere Störfälle, werden durch die Kernspaltung riesige Mengen an kurzlebiger hochaktiver Kerne erzeugt und auch Radioaktivität wie Edelgase und schweres Wasser (Tritium) in nicht unbeträchtlichen Mengen freigesetzt. Nach einigen Jahrzehnten sind die meisten kurzlebigen radioaktiven Kerne zerfallen. Lagern diese mehrere hundert Meter unter der Erde, ist eine Freisetzung von Radioaktivität in die Umwelt eher unwahrscheinlich.
von OlbersD -
11.06.12 11:13
Aber ein Jahr nach Fukushima ist das Thema in der Öffentlichkeit ja fast schon wieder vergessen. Auf hunderten von "Monatsdemos" wegen Stuttgart 21 haben mehr Leute demonstriert als jetzt gegen Fessenheim. In Frankreich regt das wirklich niemand mehr auf. Ich würde daher stark bezweifeln, dass Fessenheim wirklich stillgelegt wird.
von phantadu -
11.06.12 11:35
Meine Diagnose: Der Mensch ist ein Wesen, das nach kollektivem Selbstmord hechelt.
von OlbersD -
22.06.12 20:06
... und nun. Jetzt hat Hollande auch noch die Parlamentswahlen gewonnen. Dann sollte Fessenheim ja bald stillgelegt werden oder war das nur ein leeres Wahlversprechen?
von OlbersD -
11.07.12 19:24
... und ich dachte der Hollande wollte das AKW stilllegen. War wohl ein leeres Wahlkampfversprechen.
de.wikipedia.org
de.wikipedia.org
Bei etwa 6 Prozent der Spaltungen entsteht Cäsium-137, das AKW produziert im Jahr 11700 GWh und etwa dreimal so viel Wärme. Damit erreicht sich die jährliche Produktion an Cäsium-137 Atomen zu.
(0.06 * 3 * 11 700 * (10^9) * 3600 * (s * watt)) / (200 * MeV) = 2.36603151 × 10^26
Bei einer Halbwertszeit von 30 Jahren = 30 * 365 * 24 * 3600 Sekunden errechnet sich die erzeugte Aktivität (Zerfälle pro Sekunde an Cäsium-137) zu.
((ln(2) / (30 * 365 * 24 * 3600 * s)) * 0.06 * 3 * 11 700 * (10^9) * 3600 * (s * watt)) / (200 * MeV) = 1.73347716 × 10^17 Zerfälle pro Sekunde.
yigg.de
Selbst bei normalem Betrieb, ohne schwere Störfälle, werden durch die Kernspaltung riesige Mengen an kurzlebiger hochaktiver Kerne erzeugt und auch Radioaktivität wie Edelgase und schweres Wasser (Tritium) in nicht unbeträchtlichen Mengen freigesetzt. Nach einigen Jahrzehnten sind die meisten kurzlebigen radioaktiven Kerne zerfallen. Lagern diese mehrere hundert Meter unter der Erde, ist eine Freisetzung von Radioaktivität in die Umwelt eher unwahrscheinlich.
www.badische-zeitung.de