OlbersD -
13.06.12 11:41
Ehrlich, es ist absurd, dass der Hausbesitzer mehr Geld bekommt, als ihn der Strom kosten würde, wenn er ihn über das Netz bezieht. Wenn er aber genau die Vergütung erhält wie er als Verbraucher für den Strom zahlt wäre dies doch fair. mehr bei ftd.de
von OlbersD -
13.06.12 11:51
Tatsächlich liegt die Vergütung ja nur noch einige Cent über den Stromkosten für den Verbraucher. Wenn der Strompreis erwartungsgemäß noch etwas steigt ist die Parität bald erreicht. Dann sind weitere Kürzungen nicht mehr geboten.
Der Hausbesitzer könnte den Strom natürlich auch in Batterien zwischenspeichern und so seinen Strom selbst verbrauchen. Logisch, dass er dann so viel spart wie ihn der selbst erzeugte Strom aus dem Netz kosten würde. Es erscheint aber volkswirtschaftlich sinnvoller, wenn der Strom ins vorhandene Netz eingespeist wird, was den Stromerzeugen gerade in Spitzenzeiten entlastet. In der Nacht gibt es ohnehin überschüssigen Strom, so dass die Nutzung von Batteriestrom widersinnig wäre.
Dass der Hausbesitzer so viel Geld erhält, wie er unter dem Strich seinen Stromverbrauch reduziert erscheint aber logisch.
von OlbersD -
13.06.12 12:17
Der Fuchs spinnt total. Die Preise für PV-Module können nicht dauerhaft jedes Jahr um 20 bis 25 Prozent fallen, weil die Module dann nicht kostendeckend produziert werden können. Die Kosten für die PV-Anlage bestehen auch nicht allein aus den Kosten für die Module sondern auch aus den Kosten für Monatage (Dachdecker plus Elektriker), Wechselrichter und Stromzähler. Diese Kosten können auch unmöglich jährlich um 20 bis 25 Prozent gesenkt werden.
Das Hauptproblem sind aber die auf zwanzig Jahre festgeschriebenen Kosten für PV-Altanlagen.
von OlbersD -
13.06.12 12:55
Noch liegt der Stromverbrauch zu jeder Zeit deutlich über der Erzeugung durch Photovoltaik. Der Strom kann also vom Netzbetreiber abgenommen werden, wenn Kohle- und Gaskraftwerke heruntergefahren werden, was CO2-Emissionen vermeidet. Die Stromeinspeisung ist also nicht zu hoch, höchstens zu teuer. Die Einspeisevergütung wurde aber auch schon für Neuanlagen beträchtlich gesenkt, so dass die zusätzliche Belastung vergleichsweise gering ist. Mittelfristig sind aber zusätzliche Leitungen und Energiespeicher erforderlich.
von OlbersD -
13.06.12 13:00
Die Photovoltaik lohnt sich aber auch noch bei geringerer Förderung, da Solarstrom nach der Installation für Jahrzehnte praktisch kostenfrei produziert wird.
Der Hausbesitzer könnte den Strom natürlich auch in Batterien zwischenspeichern und so seinen Strom selbst verbrauchen. Logisch, dass er dann so viel spart wie ihn der selbst erzeugte Strom aus dem Netz kosten würde. Es erscheint aber volkswirtschaftlich sinnvoller, wenn der Strom ins vorhandene Netz eingespeist wird, was den Stromerzeugen gerade in Spitzenzeiten entlastet. In der Nacht gibt es ohnehin überschüssigen Strom, so dass die Nutzung von Batteriestrom widersinnig wäre.
Dass der Hausbesitzer so viel Geld erhält, wie er unter dem Strich seinen Stromverbrauch reduziert erscheint aber logisch.
Das Hauptproblem sind aber die auf zwanzig Jahre festgeschriebenen Kosten für PV-Altanlagen.