Ende des Subventionsirrsinns nicht der Fotovoltaik

Avatar von OlbersD OlbersD - 27.06.12 11:48 Eigentlich ist alles in Butter. Die Fotovoltaik wird mehr und mehr zur Stromerzeugung genutzt und die Kosten der Module sind erheblich gesunken. In etwa einem Jahrzehnt wird der Solarstrom zu Spitzenzeiten den gesamten Strombedarf decken. Trotz aller Kürzungen rechnet sich eine Anlage für den Eigenbedarf zusammen mit einem Batteriespeicher zur Not auch ganz ohne Einspeisevergütung. Gerade auf größeren Dachflächen (40 kw entspricht etwa 300 Quadratmeter) zum Beispiel im Gewerbe, gibt es noch beträchtliches Ausbaupotential. mehr bei welt.de

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Kommentare: (33)

  • von OlbersD - 27.06.12 11:59 Offensichtlich werden dringend mehr Energiespeicher benötigt, um die Energie aus Sonne und Wind zu speichern, weil absehbar an windigen Sonnentagen weit mehr Strom produziert wird, als verbraucht werden kann. Daher ist es sinnvoll Fotovolaikanlagen mit Batteriespeichern zu kombinieren, was durch die gesunkene Vergütung für die Stromeinspeisung auch rentabel wird.

  • von OlbersD - 27.06.12 12:06 Die GRÜNEN haben der Kürzung jetzt offenbar still und heimlich auch zugestimmt, obgleich sich niemand dazu äußert. Offenbar wird die Sache für die GRÜNEN ziemlich peinlich. Die Förderung mit zeitweise über 50 Cent pro Kilowattstunde auf zwanzig Jahre garantiert kostet uns noch heute Milliarden und was hat es gebracht? Die von den GRÜNEN gepriesen Solarfirmen sind zur Hälfte schon wieder Pleite und die Arbeitsplätze sind schon wieder futsch.

  • von OlbersD - 27.06.12 12:16 Aber der Atomausstieg ist endgültig besiegelt, weil sich die AKW immer weniger rechnen. In der Nacht bei geringem Verbrauch, liefern die Windräder immer häufiger bereits genug Strom und in Zukunft wird dies dank der Fotovoltaik auch am Tag häufiger der Fall sein. Die konventionellen Kraftwerke (Gas-, Kohle, Speicherkraftwerke) liefern auch ohne Wind und Sonne genug Strom, so dass die AKW überhaupt nicht mehr gebraucht werden.

  • von wenzelkollross - 27.06.12 15:30 Da Atomstrom bald futsch ist bleiben nur Alternative Energien. Bei Fotovoltaik wie auch bei Windkraftwerken braucht es bessere und stärkere Batterien denn sonst nützt die ganze Sache nicht sehr viel und viel Energie geht dabei verloren. Fotovoltaik lässt sich aber sehr gut in Hochhäusern und großen Glasfassaden einbauen. Das nächste was die GRÜNEN jetzt angehen werden die konventionellen Kraftwerke sein denn da gibt es für sie ja auch noch Potential das eingespart werden könnte so meine Vorstellung. Nur ob man dann überhaupt noch Strom hat ist eine andere Frage und wer sich denn dann auch leisten kann wenn seit der Regierung Merkel der Strompreis schon um ca . 10% gestiegen ist(in Teilen von Berlin).

  • von OlbersD - 27.06.12 16:34 Vorhandene Biogas-, Gas-, Wasser-, Kohle- und Müllverbrennungskraftwerke reichen bereits heute aus die AKW vollständig auch in der Nacht bei Windstille zu ersetzen. Die Wasserkraft ist nicht nur eine kostengünstige Form der erneubaren Energie, sie bietet auch noch die Möglichkeit der Energiespeicherung (Pumpspeicherkraftwerk). Energie kann auch in Form von Wärme gespeichert werden. In diesem Zusammenhang bieten sich Wärmepumpen als effiziente Wärmeerzeugung aus Strom an. Auch Batterien in E-Autos können die am Tag erzeugte Solarenergie oder Windenergie speichern.

  • von OlbersD - 27.06.12 16:52 Hochhäuser sind natürlich auch für Fotovoltaik geeignet. Insbesondere könnten solche Anlagen der Sonne nachgeführt werden, wodurch der Ertrag gegenüber optimal nach Süden ausgerichteten aber festmontierten Anlagen um 50 Prozent gesteigert werden kann.

  • von OlbersD - 27.06.12 18:23 Die Solarförderung ist jetzt jedenfalls nicht mehr extrem übertrieben. Der Hausbesitzer bekommt eine Vergütung in etwa entsprechend der Verbrauchsminderung durch die Solaranlage. Diese Summe würde er auch sparen, wenn er den Strom in einer Batterie zwischenspeichert und dann selbst verbraucht.

  • von OlbersD - 27.06.12 18:35 Blödsinn ist aber der großflächige Anbau von Energieplflanzen in Deutschland. Statt dessen könnten auf den Feldern Fotovoltaik aufgestellt werden. Der Ertrag in Kilowattstunden pro Hektar (10.000 Quadratmeter) ist tatsächlich bei der Fotovoltaik fast hundertfach höher. Mit dem Strom könnte zum Beispiel auf Methan (quasi Erdgas) per Elektrolyse erzeugt werden. Trotz Verlusten bei der Stromvergasung wäre der Ertrag weit höher als bei der heutigen Biogas-Erzeugung.

    Natürlich könnten statt Fotovoltaik auch Windräder oder beides eingesetzt werden.

  • von OlbersD - 27.06.12 18:47 Batterien zur Zwischenspeicherung des Stroms sind übrigens nicht extrem teuer. Insbesondere Pb-Akkus, wie sie als Starterbatterien in PKW Verwendung finden, sind mit etwa 100 Euro pro Kilowattstunde erschwinglich. Allerdings gibt es etwas höhere Verluste als bei Lithium-Ionen-Batterien, die aber auch noch preisgünstiger werden.

  • von OlbersD - 28.06.12 17:45 Ok, dass Abfälle aller Art aus der Landwirtschaft und anderen Quellen zur Produktion von Biogas verwendet werden, ist schon in Ordnung. Aber der Anbau reiner Energiepflanzen macht doch wenig Sinn.

    de.wikipedia.org

  • von meinefinanzanlagen - 28.06.12 18:13 Das mit dem Bio-Öl auf Raps oder Zucker Basis ist der Quatsch hoch 10 und sehr schlimm für die Menschen und deren Nahrung.

  • von OlbersD - 28.06.12 19:08 Die Ölförderung ist allerdings auch nicht ohne Gefahren für Mensch und Umwelt. Biogas aus Mais ist definitiv auch nicht besser und die Förderung durch das EEG wirklich totaler Quatsch.

  • von OlbersD - 28.06.12 19:12 Erdgas (Hauptbestandteil Methan) kann aus elektrischer Energie und somit mittels Fotovoltaik oder Windrädern gewonnen werden, wobei der Flächenverbrauch weit geringer als bei der Gewinnung aus Mais ist. Da bei der Gewinnung (ähnlich wie bei der Produktion aus Mais) der Umwelt Kohlendioxid entzogen wird, ist dies CO2-neutral.

  • von meinefinanzanlagen - 28.06.12 19:12 Es hilft wahrscheinlich nur eine Kombination aus mehreren "Produkten". Sonne,Wind, Wasser und Stromkraftwerke von Biogas (Restmüll)...

  • von OlbersD - 28.06.12 20:24 Ersten können wir ohne Probleme die AKW bis 2022 endgültig abschalten. Zweitens hat der Anteil erneuerbarer Energien stetig zugenommen und wird 2022 etwa fünzig Prozent erreichen, wenn der Zubau fortgesetzt wird wie in den vergangenen Jahren. Wir brauchen deshalb nicht immer mehr Milliarden für unsinnige Subventionen ausgeben.

  • von shopinweb - 29.06.12 09:27 Intelligente Stromnetze gehören zu den ganz großen Zukunftsthemen. In einem kleinen Energiepark in Wolfenbüttel testen Wissenschaftler der Fachhochschule Ostfalia schon jetzt neue Speichertechnologien für Strom aus Wind und Sonne. Damit sollen Wohnhäuser und ganze Siedlungen versorgt werden.

    Die Vanadium-Batterie ist so groß wie ein Container. Sie wiegt fünf Tonnen und kann den Strombedarf eines Tages für ein Wohnhaus speichern. Sie wird derzeit auf dem Gelände der Fachhochschule Ostfalia in Wolfenbüttel installiert. Es könnte ein Baustein für künftige dezentrale Stromnetze sein - sogenannte smart grids, die auf regenerativen Energien basieren.

    Denn je mehr künftig Strom mit Wind oder Sonne produziert wird, desto stärker werden wetterbedingt die Erzeugung und damit auch die Auslastung des großen Verbundnetzes schwanken. Immer wichtiger werden deshalb dezentrale kleine Speicher und Netze vor Ort. Sie könnten Schwankungen im großen Netz aktiv ausgleichen und für dessen Stabilität und Sicherheit sorgen.

    Entwicklung steckt in den Kinderschuhen
    Zitat aus:www.salzgitter-zeitung.de

  • von OlbersD - 29.06.12 10:51 Technologie in den Kinderschuhen, dezentral und BlaBlaBla. Es gibt längst Technologien zum Speichern von Energie, die heute schon zentral und dezentral eingesetzt werden. Energie kann auch in Form von Wärme gespeichert werden. Auch das wird längst gemacht.

  • von shopinweb - 29.06.12 10:57 Prima.Hast super reagiert.Hier dazu ein Link:
    Photovoltaik-Portal: Solarstromspeicher
    www.baulinks.de

  • von OlbersD - 29.06.12 19:16 Durch Elektrolyse wird bei der Erdgas/Methangewinnung aus Strom (Wind/Sonne) zunächst Wasserstoff erzeugt. Der Wasserstoff könnte eventuell auch direkt genutzt werden. Ein Wasserstoffkraftwerk wird auch in anderem Zusammenhang diskutiert.

    www.eon.com

  • von OlbersD - 29.06.12 19:19 Auf diese Weise könnte Kohle, Stein- und Braunkohle, sehr CO2-arm verstromt werden und alternativ der Brennstoff auch ganz CO2-frei aus Wind oder Sonne erzeugt werden.

  • von OlbersD - 29.06.12 19:43 Ich denke ja, Gaskraftwerke (effiziente Gas- und Dampfturbinen GuD) optimiert für Wasserstoffgas sind eine ideale Ergänzung zu Wind und Sonne. Solche Kraftwerke können je nach Bedarf Strom liefern, wenn nicht genug Sonne und Wind verfügbar ist und die in Form von Wasserstoff gespeicherte Energie nutzen. Der Umweg über Methan kann damit entfallen.

    Auch die Möglichkeit die Kohle als preiswerte Energiequelle bei minimaler CO2-Freisetzung zu nutzen, scheint sinnvoll.

  • von OlbersD - 29.06.12 19:49 Da steht es auch:

    www.kraftwerkforschung.info

  • von OlbersD - 30.06.12 15:00 Die grüne Umdeutung von Kürzungen und Deckelung.

    www.gruene-bundestag.de

  • von shopinweb - 30.06.12 15:05 Danke für Info.Habe ich soeben via Twitter gepostet.

  • von OlbersD - 30.06.12 15:17 Zitat: "Grüne verhindern Deckelung für Photovoltaik und entlasten EEG von unnötigen Kosten"

    Blödsinn, die GRÜNEN stimmen endlich der überfälligen Kürzung der Einspeisevergütung unter den Strompreis für Verbraucher zu. Damit wird auch die Speicherung der Sonnenenergie mittels Batterien für den Eigenverbrauch lukrativ. Wenn bei Sonnenschein mehr als 52 GW erreicht wird, mehr als der Stromverbrauch in Deutschland durch Privathaushalte, wird die Speicherung der Energie dringend notwendig. Ein weiterer Ausbau, über die 52 GW hinaus, der Photovoltaik im eher sonnenarmen Deutschland scheint auch nur bedingt sinnvoll.

  • von shopinweb - 30.06.12 15:19 Du brauchst mich nicht zu belehren.Lesen kann ich auch.

  • von OlbersD - 30.06.12 15:39 Bis heute ist etwa die Hälfte der angestrebten 52 GW installiert, womit drei bis vier Prozent des Strombedarfs, über das Jahr gemittelt, abgedeckt sind. Die Photovoltaik wird also kaum mehr als 10 Prozent des Strombedarfs decken können. Gemessen am Energieverbrauch ist es noch weniger, keine fünf Prozent. Dies steht in keinen vernünftigen Verhältnis zu den Milliarden die wir jährlich für den Spass ausgeben.

  • von OlbersD - 30.06.12 18:06 -- Zitat (Pressemitteilung von Bündnis 90/Die Grünen)

    Grüne verhindern Deckelung für Photovoltaik und entlasten EEG von unnötigen Kosten

    Zum Ergebnis des Vermittlungsausschusses zur Solarvergütung erklären Bärbel Höhn, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, und Hans-Josef Fell, Sprecher für Energiepolitik:

    In harten Verhandlungen um die Solarförderung im Vermittlungsausschuss konnten die Grünen Verhandlungspartner noch schlimme Fehler korrigieren. Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat noch in den vergangenen Tagen versucht, eine Deckelung für die Photovoltaik durchzusetzen, was de facto sogar eine Verschlechterung des zu verhandelnden Gesetzes bedeutet hätte. Doch die Grünen konnten in den Verhandlungen durchsetzen, dass die Bundesregierung rechtzeitig vor Erreichen des Ausbauziels von 52 Gigawatt einen Vorschlag für eine Anschlussförderung vorlegen muss.

    Insgesamt konnte erreicht werden, dass das mittlere Photovoltaik-Dachsegment zwischen 10 und 40 Kilowatt mit 18,5 Cent pro Kilowattstunde besser vergütet wird, als von Schwarz-Gelb vorgesehen. Auch der schwarz-gelbe Vorschlag bei Anlagen unter 10 Kilowatt, 20 Prozent des erzeugten Solastroms nicht vergüten zu wollen, wurde auf unsere Initiative hin gestrichen. Darüber hinaus soll noch in diesem Jahr ein umfangreiches Forschungsprogramm und ein Förderprogramm für Speicher auf den Weg gebracht werden. Die Grünen haben mit der Streichung der Managementprämie zusätzlich erreicht, dass die EEG-Umlage um 200 Millionen Euro pro Jahr entlastet wird. Ein erster Schritt zur Preisdämpfung der Umlage.

    Nun wird es auf den Vorschlag einer neuen Bundesregierung nach den Wahlen 2013 ankommen, die Photovoltaik-Förderung nach Erreichen des 52 GW-Zieles auf einen sicheren Ausbaupfad zu bringen.

    Der erzielte Kompromiss zeigt also, dass die Anrufung des Vermittlungsausschusses durch die Bundesländer richtig und notwendig war. Nun gibt es Planungssicherheit für die Photovoltaikindustrie, womit sie den Pfad der Kostenreduktion weiter beschreiten kann, um in einigen Jahren zu einer der billigsten Stromquellen zu werden.

  • von OlbersD - 30.06.12 18:16 Die Wahrheit ist: Die von den GRÜNEN durchgesetze Solarförderung kostet uns jährlich Milliarden, noch heute, weil die Vergütung für zwanzig Jahre garantiert wird. Der Nutzen, der diesen Milliardensummen entgegen steht ist minmal. Die CO2-Vermeidung ist global betrachtet und sogar gemessen an der deutschen Gesamtemission (ein Prozent) kaum der Rede wert. Eine messbare Klimawirkung ergibt sich daraus nicht. Die gleiche CO2-Vermeidung mittels Energieeinsparung (Energieeffizienz, KWK, Wärmedämmung, ...), Wind- und Wasserkraft wäre mit weit geringen Kosten möglich gewesen. Es sind auch kaum dauerhaft neue Arbeitsplätze entstanden.

  • von OlbersD - 30.06.12 18:22 Es gibt natürlich keine Deckelung was den Ausbau der Photovoltaik anbetrifft, nur was die unsinnige Förderung betrifft.

  • von OlbersD - 30.06.12 18:36 Nach den letzten Kürzung ist die Förderung jedoch vertretbar. Der Hauseigentümer bekommt für die eingespeiste Kilowattstunde nicht mehr Geld als er für den Strom bezahlen müsste, wenn er keine PV-Anlage hätte, sogar etwas weniger. Wenn er den Strom mit Batterien speichert und dann selbst verbraucht, bekommt er etwa den gleichen Betrag. Dieser Verdienst durch Eigenstrom wird natürlich auch nicht gedeckelt oder weiter gekürzt und ist auch nicht auf zwanzig Jahre limitiert.

  • von OlbersD - 30.06.12 18:49 Mit einem haben die GRÜNEN recht, es gibt jetzt Planungssicherheit. Durch EIGENSTROM (ganz ohne EEG) aus Photovoltaik lässt sich so viel Geld sparen wie der Strom kostet, also gewiss nicht weniger als heute.

  • von OlbersD - 30.06.12 19:09 Selbstverständlich könnten auch Unternehmen EIGENSTROM aus Photovoltaik erzeugen und damit kraftig Geld sparen.

    www.ad-hoc-news.de

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