shopinweb -
10.07.12 10:31
Wolfenbüttel Einstimmig haben sich die Fraktionen des niedersächsischen Landtags für die Rückholung des Atommülls aus der Asse bei Wolfenbüttel ausgesprochen. Am Montag herrschte seltene Einigkeit.
Rechtzeitig zum Besuch des neuen Bundesumweltministers Peter Altmaier in Niedersachsen haben sich die Fraktionen im Landtag auf eine Entschließung verständigt. Sie fordert die sogenannte „Rückholung“ des Atommülls aus der Asse. mehr bei braunschweiger-zeitung.de
von OlbersD -
11.07.12 17:29
Wer hätte das gedacht, dass die absurde Idee des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) den Müll wieder raufzuholen von allen Parteien befürwortet wird. Jetzt hat das BfS ein Problem. Niemand weiß wohin mit dem Müll, wenn er denn tatsächlich wieder raufgeholt würde, denn die Fertigstellung des Endlagers für schwach und mittelaktiven Müll wird ja vom BfS ständig blockiert.
von OlbersD -
11.07.12 17:33
Tatsäche ist jedenfalls, dass ein Teil der radioaktiven Stoffe schon aus den Fässern (einigen jedenfalls) ausgetreten ist. Radioaktives Cäsium-137 aus den Fässern wurde in der Tiefe in Salzlauge nachgewiesen.
von yiggolino -
11.07.12 18:07
OlbersD komm wir sponsern die Schutzanzüge für die Politiker die dafür stimmen. Die armen Menschen die dazu gedrängt werden den Scheiss wieder rauf zu holen
von OlbersD -
11.07.12 18:50
Ich denke die wollen dafür Maschinen/Roboter einsetzen. Korrekte Pläne gibt es aber eher nicht. Die wissen ja noch nicht einmal genau wo die Fässer liegen und ob von denen überhaupt noch etwas übrig ist, nach Jahrzehnten in dem warmen und feuchten Schacht. Es gibt weder einen Zeit- noch Kostenplan für die Rückholung. Angeblich sollen die Arbeiten schon in 14 Jahren beginnen.
von OlbersD -
12.07.12 16:11
Sorry, 2036, also in 24 Jahren. Da steht es:
von OlbersD -
12.07.12 16:19
Genau, 2036, für den BEGINN der Rückholung, das ist das einzige konkret Datum, das bisher vonm BfS genannt wurde. Ein Witz - aber irgendwie scheint es auch niemand wirklich zu interessieren.
von meinefinanzanlagen -
12.07.12 20:14
Ich bin echt gespalten...Aber bis 2024 ist sowieso noch weit hin.
So ist Politik am Besten. Probleme auf Zeiten verlagern, wenn man selbst nichts mehr damit zu tun hat.
von OlbersD -
12.07.12 23:34
Nee, 2036 steht da beim BfS.
von OlbersD -
12.07.12 23:56
Ob es das BfS 2036 noch geben wird und wenn ja, wer da was zu sagen hat, ist allerdings sehr fraglich.
von OlbersD -
14.07.12 14:05
Ehrlich was das BfS zur Asse so von sich gibt, ist total widersprüchlich und eigentlich nicht seriös zu nennen. Erst ist droht der Schacht einzustürzen und es soll sofort gehandelt werden. Dann lässt sich das BfS erst einmal Jahre Zeit Optionen zu prüfen. Schließlich wird die Rückholung als beste (nicht aber einzige Option) bezeichnet. Dann gibt es auch einmal keine andere Option mehr als die Rüchholung. Dann hätte man ja auch gleich mit der Rückholung beginnen können. Tatsächlich will das BfS ernsthaft erst in 24 Jahren mit der Rückholung beginnen. Die Rückholung soll aber angeblich schnellst möglich erfolgen, doch es passiert nichts und schuld daran sind natürlich alle anderen außer dem BfS. Dabei ist die Rückholung total absurd, solange es kein Endlager gibt. Es werden völlig irre Pläne entwickelt die Fässer über einen neuen Schacht, nicht über den bestehenden Schacht, zu bergen und dann den Müll in einem Naturschutzgebiet über der Erde zu lagern. Warum ein neuer Schacht?
von OlbersD -
14.07.12 14:06
Nach heutigem Stand ist die Rückholung die einzige Option aber wahrscheinlich unmöglich
von OlbersD -
14.07.12 14:09
Wenn ohnehin ein neuer Schacht gegraben werden soll, dann kann doch der bestehende schon einmal zugeschüttet werden, damit nichts einstürzen kann.
www.endlager-asse.de
So ist Politik am Besten. Probleme auf Zeiten verlagern, wenn man selbst nichts mehr damit zu tun hat.