KMR -
12.07.12 08:30
Unter der zaristischen Zensur konnte die russische Gesellschaft mangels öffentlicher Debatten tagespolitische Probleme in der Sprache von Literatur und Poesie erörtern. Von ödem Infotainment ruhiggestellt und von all den Blogger-Scharfschüssen ermattet, ist die Öffentlichkeit heute wieder in dieser Sprache erreichbar. Den Beweis liefert der Moskauer Schriftsteller und Journalist Dmitri Bykow, der, nachdem er sich durch Erzählwerke sowie Künstlerbiographien von Pasternak und Gorki einen Namen gemacht hatte, eine Institution wurde, weil er für die „Nowaja gaseta“ Leitartikel und Kolumnen mit... mehr bei faz.net