die ersten Finalisten fest. Die Jury des Grimme-Instituts hat in den
Kategorien Beste Programmaktion, Beste Morgensendung und Bestes
Interview jeweils drei Sender nominiert. Die Gewinner werden am 6.
September in Hamburg gekürt, wenn der Deutsche Radiopreis im Rahmen
einer Gala verliehen wird, die - moderiert von Barbara Schöneberger -
bundesweit in Radio, Fernsehen und Internet zu hören und zu sehen
ist. Überreicht werden die Preise von prominenten Laudatoren, zu
denen SPIEGEL-Chefredakteur Georg Mascolo und Schauspieler Christoph
M. Orth zählen.
Nach den Pet Shop Boys steht mit UNHEILIG auch ein weiterer
musikalischer Stargast fest. Sänger DER GRAF wird im Duett mit
Andreas Bourani "Wie wir waren" singen.
Um die Auszeichnung für die Beste Programmaktion konkurrieren das
Klassik Radio ("Beethoven für alle"), WDR KiRaKa ("Herzfunk") und
Radio Brocken ("1000 Gründe für Sachsen-Anhalt").
Laudator in dieser Kategorie ist DER GRAF: "Ich hab' im Radio 'Der
Weg' von Grönemeyer gehört und geheult. Das war richtig schön - mein
persönlicher, ehrlicher Radiomoment. Ohne Radio wäre die Welt ärmer.
Wir fahren 120.000 Kilometer im Jahr Auto - und da ich bin froh, dass
es Radio gibt. Ich habe im Auto keine CD. Ich höre einfach
stundenlang Radio."
In der Kategorie Beste Morgensendung können 104.6 RTL Berlins
Hitradio ("Arno & die Morgencrew - Berlins lustigste Morgensendung"),
NDR 2 ("Ponik & Petersen - Der NDR 2 Morgen") und ANTENNE BAYERN
("Guten Morgen Bayern") auf den Preis hoffen. Der Schauspieler
Christoph M. Orth wird den Siegern ihre Trophäe überreichen.
In der Kategorie Bestes Interview gehen WDR2 ("WDR2
Sonntagsfragen", Gisela Steinhauer im Gespräch mit Bas Kast), NDR
Info ("Der Talk", Almut Engelien im Gespräch mit Susanne Preusker,
gesendet auch im kulturradio des RBB) und Bayern 2 ("Eins zu Eins.
Der Talk", Norbert Joa im Gespräch mit Christof Wackernagel) ins
Rennen. SPIEGEL-Chefredakteur Georg Mascolo wird der Preisträgerin
oder dem Preisträger gratulieren.
Uwe Kammann, Direktor des Grimme-Instituts: "Die Nominierungen
spiegeln das große und vielfältige Repertoire der Einreichungen. In
jeder Kategorie wiederum wird eindrucksvoll die Bereite des Spektrums
sichtbar, sowohl bei den privaten als auch bei den
öffentlich-rechtlichen Sendern. Im Gesamtergebnis sieht die Jury eine
Grundannahme bestätigt: Radio verfügt über großes Potential und viele
Qualitäten."
Die Konzerte der im vergangenen Jahr mit drei Echos
ausgezeichneten Aachener Band UNHEILIG um den Sänger DER GRAF füllen
mühelos große Arenen. Die erste Single "Geboren um zu leben" hielt
sich mehr als 100 Wochen in den deutschen Airplaycharts; das Album
war 23 Wochen auf Position 1 der Albumcharts. Das neue Album "Lichter
der Stadt" erlangte bereits nach wenigen Tagen Goldstatus.
Die Verleihung des Deutschen Radiopreises am 6. September in
Hamburg findet mitten im Hafen der Hansestadt im Schuppen 52 statt
und wird bundesweit in Radio, Fernsehen und Internet ausgestrahlt.
Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD,
Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland. Zu den
Kooperationspartnern zählen neben dem Grimme-Institut die Freie und
Hansestadt Hamburg, die Radiozentrale - eine gemeinsame Plattform
privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks
- sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio und RMS. Die Federführung
liegt beim Norddeutschen Rundfunk. mehr bei yigg.de
