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  • Na gut,wollen wir mal abwarten was in den Akten steht, wenn sie wirklich veröffentlich werden.
  • Die entscheidenden Fragen, welche Gefahren für die Bevölkerung bestehen und wie sie gegebenenfalls abgewehrt werden können, steht jedenfalls nicht in den Akten. Wer da in der Vergangenheit was gesagt hat, ist komplett uninteressant.

    Tatsache ist, dass in jedem AKW in einer Woche mindestens so viel Radioaktivität produziert wird wie in der Asse lagert. Jedes AKW ist also wesentlich gefährlicher. In der Asse lagert die Aktivität hunderte Meter unter dem Meeresspiegel und ist in 40 Jahren auch noch nicht an die Oberfläche gelangt. Von selbst wird da auch keine für Menschen gefährliche Menge an die Oberfläche gelangen. Bisher konnte noch rein gar nichts nachgewiesen werden.

    Die Asse ist kein Vulkan und Wasser fließt in der Regel nicht den Berg hinauf.
  • ObersD Du hast Recht.Sobald ich mehr erfahre,melde ich mich wieder.
  • Die 3'000 Akten sind mir völlig wurscht. Aber eine Erklärung, warum die Politiker aller Parteien Geld für eine völlig sinnlose, wahrscheinlich sogar gefährliche Rückholung verschwenden wollen, die hätte ich schon gern einmal.
  • Habe ja einen guten Draht zu unserem Bundestagsabgeordneten.
    Dieser wird dann öffentlich von mir befragt.
  • Da steht noch was.

    http://www.swp.de/bad_mergentheim/lokales/vorbach_und_taubertal/Werkschau-im-Bayerischen-Fernsehen-zeigt-auch-Jens-Wischnewskis-Diplomfilm;art5640,1714082
  • Es heißt

    " die sogenannten Kammern wurden mit 20 Meter dicken Betonwänden abgeschottet".

    Naja, offenbar nicht vollständig, nicht nach unten zum Beispiel, sonst hätte kein Cäsium-137-Salz ausgeschwemmt werden können. Aber egal, 20 Meter Beton sind praktisch undruchdringlich. Die Mauern der AKW sind, glaube ich, auch nicht dicker. Ich werde es mal recherchieren.
  • Zwanzig Meter - wohl kaum.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheitsbeh%C3%A4lter
  • Bestimt nicht - aber mehr als zwei Meter glaube ich schon. Ich recheriere mal weiter.

    http://www.cosmiq.de/qa/show/2661252/Wanddicke-des-Kernkraftwerkes/
  • Das ist auch intteressant.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Windscale-Brand
  • Zum Vergleich, in der Asse lagern 12 kg Plutonium und die gesamte Aktivität beträgt heute knapp 3 PBq oder 3000 TBq.
  • Doch, zwei Meter lautet die Antwort. Die "Mauern" in der Asse sind zehnfach dicker, wenn auch offensichtlich nicht hundertprozentig dicht.

    http://www.zw-jena.de/energie/sicherheitsstandards.html
  • Ein mrem sind 0,001 rem 0.000'01 Sv. Ein Sv ist gleich ein Joule pro Kilogramm ionisierende (alpha, beta, gamma, ...) Strahlung. Ein Sievert (Sv) in wenigen Stunden (h) löst schwere, oft tödliche, Strahlenkrankheit aus.

    http://www.taz.de/Marodes-Atommuelllager/!105121/
  • Weitere Infos zur Strahlendosis

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sievert_(Einheit)
  • Was ist ein Millirem?

    Da steht es:

    http://www.kernfragen.de/kernfragen/lexikon/m/millirem.php
  • Aus taz.de

    "Bedingungen angepasst

    Die Annahmebedingungen für die Abfälle wurden fortlaufend den Gegebenheiten angepasst – und dennoch oft nicht eingehalten. So durfte beispielsweise die zulässige Dosisleistung an der Oberfläche eines Fasses nicht größer als 200 Millirem pro Stunde (mrem / h) und in einem Meter Abstand nicht größer als 10 mrem / h sein. Bei Überschreiten der Werte wurden die Fässer als kontaminiert gekennzeichnet – und trotzdem eingelagert. Später wurde erlaubt, dass bis zu zehn Prozent der Fässer jedes Transports eine maximale Dosisleistung von 1.000 mrem / h an der Oberfläche des Fasses aufweisen durften."

    1000 mrem / h = 1,0 rem pro Stunde = 0,01 Sievert pro Stunde = 0,01 Joule radioaktive Strahlung pro Kilogramm und Stunde.

    Bei einer typischen Energie der Beta- oder Gammastrahlung von einem MeV = 1.6 E-13 Joule sind 0,01 Joule etwa 10 hoch elf Zerfälle in der Sekunde.
  • Bereits durch ein Meter Luft wird der Großteil der Strahlung abgeschirmt. Selbst wenn zwischen den Fässern und der Erdoberfläche nur Luft und kein Stein wäre, käme oben nichts an.
  • Also nehmen wir mal an 1000 kg pro Fass bei hunderttausend Fässern wären das 1000 * 100000 * 1.0E11 Bq = 10000 PBq.

    Uusp, das ist aber viel mehr als eigenlich drin sein soll in der Asse.

    Tja, keine Ahnung, aber irgendwie scheint da etwas nicht zu stimmen. Aber gerade deshalb, Lasst die Fässer um Gottes Willen wo sie sind, statt völlig unnötig Gefahren herauszubeschwören.

    @meinefinanzanlagen, was meinst du dazu?
  • Tatsächlich, weiß niemand was da wirklich alles drin ist. Auch bei der Kontrollmessung bei der Einlagerng konnte die Strahlung nur an der Oberfläche der Fässer gemessen werden. Die Alphastrahlung zumindest, wird innerhalb weniger Millimeter abgeschirmt.

    Tatasache aber ist, dass in 40 Jahren nichts an die Oberfläche gelangt ist.
  • Sorry, mein Fehler, Entwarnung!

    Das war natürlich ein dummer Fehler, denn mrem pro STUNDE und nicht Pro SEKUNDE steht da. Die 10000/3600 PBq, das kommt unfähr hin. Also doch, alles wieder in Butter. Die Zahlen passen. Es gibt keinen Grund anzunehmen, das wesentlich mehr als 3.0 PBq drin sind in der Asse.
  • Kein Zweifel:

    ***** JEDES AKW IST MINDESTENS HUNDERT MAL GEFAEHRTLICHER ******
  • @shopinweb hast du die dreitausend Akten studiert und bist du jetzt klüger?
  • Mein lieber Freund OlbersD, Phantadu hat yigg verlassen , ich werde auch gehen.
    Ich bedanke mich rechtherzlich für deine phantastischen,superrelevanten Überprüfungen unserer Artikel.
    Am Anfang, war ich dir gegenüber etwas skeptisch; Du hast mich aber mit deiner ehrlichen Analysen vom Gegenteil überzeugt.
    Ich Danke dir nochmals Verzeih mir den Ausdruck Kumpel OlbersD
    Tschüß Shopinweb
  • Eins muß ich zugeben, werde nie so akribisch wie Du sein, Danke!
  • Doch, alles in Butter, meint auch Google.


    (126 000 * short tons * rem) / (1.0 * MeV * hours) = 1.98177084 × 10^{15} hertz
  • Auch Plutonium und Tritium entsteht in Kernkraftwerken in weit größeren Mengen als in der Asse lagert. Das Schwermetall Plutonium stellt tief unter der Erde keine Gefahr dar. Es wird (von selbst) nicht an die Oberfläche gelangen. Das Tritium ist ein weicher (energiearmer) Betastrahler. Die in der Asse vorhandenen Mengen sind vollkommen ungefährlich, selbst wenn sie ins Grundwasser (T statt H im superschweren Wasser) gelangen könnten.

    Insgesamt bestätigt der "PUA" nur alt bekannte Tatsachen und enthält einige Korrekturen (28 statt 12 kg Pu), die aber nichts daran ändern, dass die Mengen gering im Vergleich zu einem Atomkraftwerk sind. Das "Inventar" tief unter der Erde stellt insgesamt keine Gefahr dar.
  • Über alles wächst mal Gras, das wars.

    http://www.cosmiq.de/qa/show/3306260/Es-ist-schon-ueber-so-vieles-Gras-gewachsen-dass-man-eigentlich-keiner-Wiese-mehr-trauen-kann/
  • Hier, könnt ihr es bereits sehen, das Gras.

    http://www.asse2.de/
  • Wo das Endlager wirklich hinkommt

    http://yigg.de/nachrichten/2012/11/21/ich-habe-ihn-gefunden-den-standort-fuer-das-deutsche-endlager
  • Gibt es eigentlich in der Schweiz irgendjemand, der gegen die Endlagerung im der Opalinuston-Formation protestiert?
  • Ich denke der Protest geht vor allem von Deutschland aus.

    http://blog.till-westermayer.de/index.php/2010/11/11/opa-linus-und-der-atommull/
  • http://yigg.de/nachrichten/2012/11/28/hier-werden-milliarden-vergraben
  • Link mit Suchanfragen zu diesem Themenkreis

    http://iaktueller.de/s.html