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Verkehrssünderin muss "Idioten"-Schild tragen

Ein US-Richter hat einer 32-Jährigen einen besonderen Denkzettel verpasst: Er verurteilte eine Verkehrssünderin dazu, sich mit einem Schild an eine Kreuzung zu stellen. Darauf steht: „Idiotin“.

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  • im Mittelalter wurde man an den Pranger gestellt.
  • nansy meint
    Ist doch erstaunlich - in einem Land, in dem man politisch korrekt wie auf Eiern laufen muß, darf man eine Verkehrssünderin auf diese perfide Weise erniedrigen...
  • Erschreckend, daß so etwas durchgesetzt werden kann.
  • Pranger,Schandphahl oder Kaak
    Einer der letzten Fälle dürfte im Jahr 1853 in Berlin zu verzeichnen sein: Auf dem Höhepunkt der Reaktion in Preußen wurde auf dem Hausvogteiplatz noch eine Frau wegen Meineids an den Pranger gestellt: „… als es uns auffiel, dass sich vor der Hausvogtei eine neugierige Menschenschar unruhig vor etwas herumdrängte. Wir beschleunigten unsere Schritte und erblickten nun eine schon ziemlich bejahrte, korpulente Frau, mit den Händen rücklings an einen Pfahl gebunden, über dem zu lesen war: ‚Wegen Meineid‘. Man schrieb damals 1853. Es war also ein auf der Höhe der Reaktion gemachter Versuch, die mittelalterliche Strafe des Prangers wieder einzuführen. Als wir um zwölf Uhr auf dem Rückwege an derselben Stelle standen, war das uns Jungen natürlich sehr interessierende Schauspiel bereits von der Bildfläche verschwunden. Die Regierung hatte wohl eingesehen, dass sie nach 1848 so etwas den Berlinern nicht mehr bieten durfte